Hass-Posts müs­sen ge­löscht wer­den

Haller Tagblatt - - WIRTSCHAFT -

On­li­ne-Di­ens­te wie Face­book kön­nen ge­zwun­gen wer­den, bei ei­ner rechts­wid­ri­gen Be­lei­di­gung nach wei­te­ren wort­glei­chen oder ähn­li­chen Äu­ße­run­gen zu su­chen und die­se zu lö­schen. Das EURecht ste­he ent­spre­chen­den Ent­schei­dun­gen na­tio­na­ler Ge­rich­te nicht ent­ge­gen, ent­schied der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof (EuGH) am Don­ners­tag in Lu­xem­burg. Un­ter Be­rück­sich­ti­gung des re­le­van­ten in­ter­na­tio­na­len Rechts kön­ne so­gar ei­ne welt­wei­te Lö­schung ver­an­lasst wer­den. Die jetzt über­prüf­te Richt­li­nie be­sagt, dass so­ge­nann­te Host-Pro­vi­der nicht für von den Nut­zern ver­öf­fent­lich­te In­for­ma­tio­nen ver­ant­wort­lich sind – bis sie auf de­ren Rechts­wid­rig­keit hin­ge­wie­sen wer­den.

Fo­to: Richard Drew/dpa

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