DGB will ver­stärk­te Auf­sicht

Haller Tagblatt - - SÜDWESTUMS­CHAU -

Stutt­gart. Der Deut­sche Ge­werk­schafts­bund (DGB) hat die grün-schwar­zen Plä­ne kri­ti­siert, das Per­so­nal zur Kon­trol­le des Ar­beits­schut­zes trotz der be­kann­ten Eng­päs­se nicht auf­zu­sto­cken. Der DGB sei sehr über­rascht von der Wen­dung, weil er die Initia­ti­ve von Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Ni­co­le HoŽmeis­ter-Kraut (CDU) zur SchaŽung von 113 neu­en Stel­len en­er­gisch un­ter­stützt ha­be, schrieb Lan­des­chef Mar­tin Kunz­mann in ei­nem Brief an Re­gie­rungs­chef Win­fried Kret­sch­mann (Grü­ne). 2017 sei­en im Land 70 Men­schen bei Ar­beits­un­fäl­len zu To­de ge­kom­men. Pro Jahr kom­me es zu mehr als 100000 Ar­beits­un­fäl­len. Für ei­nen bes­se­ren Ar­beits­schutz sei ei­ne „hand­lungs­fä­hi­ge Ge­wer­be­auf­sicht“er­for­der­lich“, sag­te Kunz­mann.

Die Stel­len wur­den von der grün-schwar­zen Haus­halts­kom­mis­si­on nicht ge­neh­migt. Ge­werk­schaf­ten be­klag­ten wie­der­holt, dass in Ba­den-Würt­tem­berg zu we­ni­ge Be­am­te kon­trol­lier­ten, ob Be­trie­be Vor­ga­ben zu Ar­beits­si­cher­heit ein­hal­ten. Ei­gent­lich hat­te die grün-schwar­ze Re­gie­rung in ih­rem Ko­ali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bart, den Ar­beits­schutz im Land neu or­ga­ni­sie­ren und stär­ken zu wol­len.

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