Sohn ent­schul­digt sich beim Va­ter

Haller Tagblatt - - LANDKREIS HALL - Von Bir­git Trink­le

Fuchs, „trotz der Zah­lungs­un­fä­hig­keit hat­te er kei­ne Kennt­nis von der Über­schul­dung“. Er­neut bat Ro­bert Bai­er um Ent­schul­di­gung, ins­be­son­de­re beim Va­ter: Das Ver­fah­ren be­las­te ihn mehr, als er nach au­ßen drin­gen las­se.

Der größ­te Feh­ler

Sieg­fried Bai­er ließ sei­nen An­walt Joa­chim Beyr­le ver­le­sen, sein größ­ter Feh­ler sei es ge­we­sen, dass er sich „bei der Ge­schäfts­über­ga­be nicht als Ge­schäfts­füh­rer ab­be­ru­fen ließ“. Er ha­be sei­nem Sohn als Qua­si-Auf­sichts­rat zur Sei­te ste­hen wol­len, sich aber nicht in der Ver­ant­wor­tung ge­se­hen. Durch die Ar­beit im Ver­lag, die Or­ga­ni­sa­ti­on von Le­sun­gen und die Mit­wir­kung an der Pro­gramm­ge­stal­tung von Kon­zert­und Thea­ter­ge­mein­de in Crails­heim sei ihm der Überblick ver­lo­ren ge­gan­gen, und er sei da­von aus­ge­gan­gen, „dass al­les recht­mä­ßig war“. Als klar war, dass dem nicht so ist, ha­be er durch den Ei­gen­in­sol­venz-An­trag re­agiert und zu­dem nach Kräf­ten Scha­dens­wie­der­gut­ma­chung be­trie­ben. Auch er bit­tet „um Ver­ständ­nis und Ver­ge­bung, aus­drück­lich, bei al­len Gläu­bi­gern und be­son­ders bei den zu­letzt zu Scha­den ge­kom­me­nen An­ge­stell­ten.“

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