„Freund­li­che­res Aus­se­hen“

Haller Tagblatt - - LESERFORUM -

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Der Ar­ti­kel „Mehr Grün in der Stadt der Zu­kunft“(Hal­ler Tag­blatt vom 24. Sep­tem­ber, Anm. d.

Red.) hat mich in­ter­es­siert. Wenn man das zu­ge­hö­ri­ge Foto sehr ge­nau be­trach­tet, be­merkt man, dass die Dach­flä­chen der neu ent­stan­de­nen Ge­bäu­de in der Bild­mit­te im Heil­bron­ner Bun­des­gar­ten­schau­ge­län­de größ­ten­teils be­grünt sind. Das wä­re zwei­fel­los un­ter­blie­ben, wenn die Be­grü­nung kei­ne we­sent­li­chen Vor­tei­le, bei­spiels­wei­se für das Klein­kli­ma und den Was­ser­haus­halt, hät­te.

„Kein biss­chen Grün“

Wie aber sieht die Schwä­bisch Hal­ler Dach­land­schaft aus? Hin und wie­der er­bli­cken wir ja in der Zei­tung ein Luft­bild vom „Speck­gür­tel“um die Alt­stadt. Vie­le gro­ße Ge­bäu­de, vie­le zu­meist fla­che Dä­cher, aber auf ih­nen kein biss­chen Grün. Viel­leicht ver­bie­ten im ei­nen oder an­de­ren Fal­le die Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se in den Räu­men un­ter die­sen Dä­chern ei­ne Be­grü­nung.

Aber wo dies nicht der Fall ist, was spricht da­ge­gen? Die Ge­winn­ma­xi­mie­rung des Un­ter­neh­mens? Ich weiß es nicht. Im Üb­ri­gen könn­te man auch man­che nack­te Fas­sa­de be­grü­nen. Mei­ner Mei­nung nach be­kä­men un­se­re „In­dus­trie­ge­bie­te“durch sol­che Maß­nah­men ein freund­li­che­res Aus­se­hen, ganz ab­ge­se­hen von den öko­lo­gi­schen Vor­tei­len. Hel­mut Brandt Schwä­bisch Hall

Die­ses Schild ndet sich im DB-Mu­se­um in Nürn­berg.

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