Ver­leum­dung: Ver­fah­ren ein­ge­stellt

Haller Tagblatt - - LANDKREIS HALL -

Die Straf­an­zei­ge ge­gen Ru­dolf Büh­ler we­gen Ver­leum­dung und an­de­res ist ein­ge­stellt wor­den.

Schwä­bisch Hall. Im Sep­tem­ber hat die Land­metz­ge­rei Set­zer ge­gen Ru­dolf Büh­ler, Chef der Bäu­er­li­chen Er­zeu­ger­ge­mein­schaft Straf­an­zei­ge we­gen fal­scher Ver­däch­ti­gung, Ver­leum­dung und üb­ler Nach­re­de ge­stellt. Die­ses Ver­fah­ren wur­de nach Aus­sa­ge von Ober­staats­an­walt Ha­rald Frey­er, Schwä­bisch Hall, ein­ge­stellt. Be­züg­lich der Vor­wür­fe der Ver­leum­dung und üb­len Nach­re­de wur­de die Land­metz­ge­rei dar­auf ver­wie­sen, ge­ge­be­nen­falls ei­ne Pri­vat­kla­ge zu er­he­ben, teilt Frey­er auf Nach­fra­ge mit. Beim Vor­wurf der fal­schen Ver­däch­ti­gung wur­de von der Staats­an­walt­schaft fest­ge­stellt, dass ei­ne sol­che tat­säch­lich, be­zie­hungs­wei­se recht­lich nicht nach­weis­bar sei.

Die An­kla­ge hat­te die Land­metz­ge­rei Set­zer des­halb ein­ge­reicht, weil Ru­dolf Büh­ler auch nach der Ein­stel­lung des Ver­fah­rens we­gen an­geb­li­cher Falsch­de­kla­ra­ti­on von Fleisch be­haup­tet hat­te, die Land­metz­ge­rei wür­de fälsch­li­cher­wei­se Fremd­fleisch als „Ho­hen­lo­her“ver­kau­fen.

Die Ge­ne­ral­staats­an­walt­schaft hat­te da­ge­gen fest­ge­stellt, „dass die Vor-Ort-Kon­trol­le des Be­triebs des Be­schul­dig­ten (der Land­metz­ge­rei, Anm. d. Red.) den An­fangs­ver­dacht nicht be­stä­tig­te, son­dern ihn viel­mehr wi­der­leg­te“.

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