Kein Buß­geld, son­dern ei­ne Ver­trags­stra­fe

Haller Tagblatt - - WIRTSCHAFT - Wer sein Fahr­zeug

auf ei­nem Kun­den­park­platz ab­stellt, schließt da­mit ei­nen Ver­trag mit dem pri­va­ten Grund­be­sit­zer ab und ak­zep­tiert die all­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen – so­fern die Be­schil­de­rung am Park­platz ein­deu­tig ist, er­klärt der ADAC. Falsch­par­ken auf Pri­vat­grund gilt recht­lich als Be­sitz­stö­rung. Da­ge­gen dür­fen Grund­stücks­ei­gen­tü­mer wie et­wa Su­per­märk­te vor­ge­hen. Vie­le Su­per­märk­te be­auf­tra­gen Fir­men mit der Über­wa­chung. Die­se kön­nen Ver­stö­ße mit pri­va­ten Kn­öll­chen ahn­den oder auch Ab­schlepp­fir­men be­auf­tra­gen. Zu­sätz­li­che Zah­lun­gen wie et­wa Be­ar­bei­tungs­oder Mahn­ge­büh­ren dür­fen nur bei Ver­zug ver­langt wer­den.

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