Mo­der­ne Tech­nik trifft auf al­ten Charme

Haller Tagblatt - - ANZEIGEN - Von Adi­na Möl­ler

Im stil­vol­len Ver­an­stal­tungs­zen­trum „Fass­fa­brik“sind übe­r­all Zeug­nis­se der ur­sprüng­li­chen Funk­ti­on als Pro­duk­ti­ons­be­trieb zu fin­den. Raue Säu­len und ein ele­gan­ter Par­kett ge­hen im Haupt­saal ei­ne har­mo­ni­sche Ver­bin­dung ein.

Wer das neue Ta­gungs- und Ver­an­stal­tungs­zen­trum „Fass­fa­brik“in der Karl-Kurz-Stra­ße 44 be­tritt, merkt ganz schnell: Hier ist nicht ein­fach nur ein nüch­ter­ner Ort für Se­mi­na­re oder Fei­er­lich­kei­ten ent­stan­den. Viel­mehr strahlt das Ge­bäu­de ei­ne ganz ei­ge­ne At­mo­sphä­re aus und über­rascht mit al­ler­lei De­tails.

Das be­son­de­re Raum­ge­fühl ver­dankt der sa­nier­te Bau dem „Rough Style“. Die GWG als Bau­trä­ger und die aus­füh­ren­den Ar­chi­tek­ten, „Kraft+Kraft“aus Schwä­bisch Hall war für die Sa­nie­rung des Ge­samt­ge­bäu­des zu­stän­dig und „Blo­chers Part­ner“aus Stutt­gart hat die In­nen­ar­chi­tek­tur des Ver­an­stal­tungs­be­reichs über­nom­men, ha­ben hier Mut zur Im­per­fek­ti­on ge­zeigt. Vie­le Ele­men­te, die in den Au­gen An­de­rer als mo­der­ni­sie­rungs­be­dürf­tig er­schei­nen könn­ten, sind er­hal­ten ge­blie­ben und in das mo­der­ne Ge­sicht in­te­griert wor­den. Die­ses span­nungs­vol­le Ver­hält­nis von Alt und Neu ver­leiht den Rä­um­lich­kei­ten ei­nen ganz ei­ge­nen Chic.

So tre•en im Loun­ge­be­reich zum Bei­spiel die un­ver­klei­de­te In­dus­trie­de­cke mit­samt den o•en zur Schau ge­stell­ten In­stal­la­tio­nen auf ei­ne ed­le Bar und sty­li­sche Sitz­ge­le­gen­hei­ten. Und auch der gro­ße Ver­an­stal­tungs­saal über­zeugt dank der Kom­bi­na­ti­on von Ele­men­ten mit In­dus­trie­charme und ed­len Bau­ma­te­ria­li­en: Ge­glie­dert wird der Raum durch die al­ten, rau­en Be­ton­säu­len der längst ver­gan­ge­nen Fa­b­rik­ta­ge. Hier­zu steht im kras­sen Ge­gen­satz der an­spre­chen­de Hirn­holz­par­kett, der Ele­ganz und Leich­tig­keit ver­strömt. Die ring­för­mi­gen Leuch­ten an der De­cke tau­chen den Saal nicht nur in an­ge­neh­mes Licht, son­dern sol­len an die me­tal­le­nen Fass­rei­fen er­in­nern, die hier frü­her zum Ein­satz ka­men.

Trotz des star­ken Be­zugs zur ver­gan­ge­nen Nut­zung sind mit der Sa­nie­rung Rä­um­lich­kei­ten ent­stan­den – ne­ben dem acht Me­ter ho­hen Haupt­saal ste­hen neun wei­te­re, klei­ne­re Sit­zungs­zim­mer zur Ver­fü­gung –, die auf dem neu­es­ten Stand der Tech­nik sind. „In die­sem Punkt kommt die Sa­nie­rung fast ei­nem Neu­bau gleich. Wir wer­den al­len mo­der­nen An­for­de­run­gen ge­recht“, er­klärt GWG-Ge­schäfts­füh­rer Wolf Gie­se­ke zu­frie­den. Ent­stan­den ist ein KfW E™zi­enz­haus 70.

Dem Ge­schäfts­füh­rer der GWG merkt man die Be­geis­te­rung für das Ob­jekt deut­lich an. Und es wird deut­lich, dass er tat­kräf­tig dar­an be­tei­ligt war, dem Bau sei­ne ei­ge­ne Hand­schrift zu ver­pas­sen. „Ich ha­be vor und wäh­rend des Um­baus häu­fig Bil­der ge­macht, zum Bei­spiel von den Be­ton­stüt­zen, an de­nen Ge­brauchs­und Ab­nut­zungs­spu­ren zu se­hen wa­ren, und ver­langt, dass die­se auch nach der Sa­nie­rung er­hal­ten blei­ben. Zum Glück ha­ben wir mit ,Blo­cher Part­ners’ Fach­leu­te ge­fun­den, die ge­nau ver­stan­den ha­ben, was uns vor­schwebt“, freut sich Gie­se­ke. Und dar­um lau­tet sein ab­schlie­ßen­des Ur­teil auch: „Jetzt ist es ge­nau so, wie wir es uns vor­ge­stellt ha­ben.“

Fo­tos: Ufuk Ars­lan

Der acht Me­ter ho­he Saal ver­eint Ele­men­te mit In­dus­trie­cha­rak­ter wie die al­ten Be­ton­säu­len mit ele­gan­ten Ma­te­ria­li­en. Der Hirn­holz­par­kett und die mo­der­nen Leuch­ten sor­gen für Ele­ganz.

Auf­putz-In­stal­la­tio­nen sor­gen für ei­nen ei­ge­nen Chic.

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