Nach der großen De­mons­trai­on ha­ken De­le­gier­te kri­tisch beim Bau­ern­ver­band nach.

Haller Tagblatt - - SCHWÄBISCH HALL -

Hel­mut Ble­her galt als de­si­gnier­ter CDU-Di­rekt­kan­di­dat für die Land­tags­wahl 2021 im Wahl­kreis Schwä­bisch Hall. Nun möch­te er aus Ent­täu­schung über die Land­wirt­schafts­po­li­tik der Uni­on auf Bun­des­ebe­ne doch nicht an­tre­ten. Tei­len Sie Ble­hers Kri­tik?

Ar­nulf von Eyb: Die Bau­ern­schaft in un­se­rem Land muss sich der­zeit ei­ni­ges an Kri­tik an­hö­ren und sich in ei­ner sehr emo­tio­na­len, oft­mals we­nig fak­ten­ori­en­tier­ten De­bat­te be­haup­ten. Da­her kann ich die Ent­täu­schung die­ses Be­rufs­stan­des nach­voll­zie­hen. Kri­tik, et­wa am Volks­be­geh­ren Ar­ten­schutz, ist le­gi­tim und muss ar­ti­ku­liert wer­den. Al­ler­dings taugt die CDU hier nur be­dingt als Adres­sat. Kei­ne Par­tei ist der Land­wirt­schaft so ver­bun­den wie die CDU. Dass die Uni­on im Bun­des­tag ei­nen FDP-An­trag zur Agrar­po­li­tik ab­ge­lehnt hat, soll­te nicht ver­wun­dern. Die­se Ab­leh­nung war teil­wei­se dem In­halt des An­trags, aber auch den üb­li­chen par­la­men­ta­ri­schen Spiel­re­geln ge­schul­det und kann da­her nicht als Maß­stab für die Hal­tung der CDU her­an­ge­zo­gen wer­den. In­so­fern kann ich Herrn Ble­hers Kri­tik in die­ser Form nicht tei­len.

Fo­to: Ar­chiv

Ar­nulf von Eyb sitzt seit 2011 für die CDU im Land­tag.

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