„Schwarz­se­her gibt es zu vie­le“

Haller Tagblatt - - LESERFORUM - Zur La­ge der SPD Wer­ner Vo­gel­mann Schwä­bisch Hall

Wolf Döh­ner (Le­ser­brief vom 4. No­vem­ber zum The­ma Mit­glie­der­ent­scheid bei der SPD, Anm. d. Red.)

nimmt den Mit­glie­der­ent­scheid der SPD zum An­lass, um sich mal wie­der über die Par­tei de­fä­tis­tisch zu äu­ßern. Ei­ner­seits freue ich mich dar­über, dass ihn die SPD im­mer wie­der so sehr be­schäf­tigt (war­um wohl?), an­de­rer­seits be­dient er da­mit vie­le Mies­ma­cher, de­nen das ge­fällt und die des­halb auch ger­ne die AfD wäh­len. Dies ist si­cher nicht sein Ziel, hat aber die Wir­kung trotz­dem.

Men­schen, die zu­erst nach­den­ken und dann re­den, sind für un­se­re po­li­ti­sche Land­schaft viel sinn­vol­ler, Hitz­köp­fe gibt es schon ge­nug. Füh­ren­de wie Olaf Scholz und An­ge­la Mer­kel sind nicht zu­fäl­lig schon so lan­ge in der Ver­ant­wor­tung, zum Glück.

Ob Kla­ra Gey­witz ei­ne „graue Quo­ten-Maus“ist (ei­ne un­wür­di­ge Be­zeich­nung von Döh­ner), wird sich zei­gen. Mit Blick auf die Di­gi­ta­li­sie­rung geht Gey­witz da­von aus, dass Um­welt und In­dus­trie­po­li­tik zu­sam­men­ge­bracht wer­den müs­sen: „Wer, wenn nicht wir, soll­te die Ar­beits­welt von mor­gen or­ga­ni­sie­ren?“

Nach An­sicht von Wolf Döh­ner soll ei­ne Be­wer­be­rin be­reits al­le Qua­li­tä­ten mit­brin­gen. Ei­ne Ent­wick­lung ge­steht er Gey­witz und Scholz nicht zu. HoŠnung und „kon­kre­te Vor­stel­lun­gen von ei­ner ge­rech­ten Zu­kunft“lässt der Le­ser­brief von Döh­ner nicht er­ken­nen. Schwarz­se­her gibt es oh­ne­hin schon zu vie­le.

Ei­ne Ent­wick­lung ge­steht er Kla­ra Gey­witz und Olaf Scholz nicht zu.

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