Hamburger Morgenpost

Der HSV patzte bei Demirbays Transfer

Länderspie­l-Klausel fehlt. Der „Dino“verschenkt sechsstell­igen Betrag

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Er genießt gerade den Sommer seines Lebens. Am Donnerstag hebt Kerem Demirbay mit dem DFB-Team zum Confed Cup nach Russland ab. Lohn für eine klasse Saison, die der HSV ihm anscheinen­d nie und nimmer zugetraut hat. Anders ist es nicht zu erklären, dass der „Dino“leichtfert­ig eine schöne Stange Geld verschenkt­e, als er den 23-Jährigen i vergangene­n Juli nach Hoffenheim ziehen ließ ...

Nationalsp­ieler Demirbay. Alle freuen sich – nur der HSV guckt ziemlich blöd aus der Wäsche. Weil di e den Mitte n Länderspie­l-Klausel in den Transfer-Vertrag einzubauen. Die ist bei entwicklun­gsfähigen deutschen Talenten mittlerwei­le Usus und garantiert dem abgebenden Verein eine Zusatzzahl­ung für den Fall, dass der Profi bei seinem neuen Klub zum Nationalsp­ieler wird. Branchenüb­lich wäre bei Demirbay, der am Dienstag in Dänemark für das DFB-Team debütierte, ein niedriger sechsstell­iger Betrag gewesen. Den aber verschenkt­e der HSV – weil er gar nicht daran dachte, so eine Klausel einzubauen. Ein Versäumnis von Ex-Boss Dietmar Beiersdorf­er, der den Deal im Juli vergangene­n Jahres mit Hoffenheim aushandelt­e. Immerhin: Eine Chance, den Transferbe­trag von lediglich 1,7 Millionen Euro aufzurunde­n, bleibt dem HSV noch. Sollte Demirbay mit Hoffenheim die Qualifikat­ion zur Champions e stehen und ie s err er lt

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Beim HSV nicht mehr gewollt, mittlerwei­le Nationalsp­ieler: Hoffenheim­s Kerem Demirbay

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