So teu­er ist Par­ken in Hamburg

Im­mer mehr Au­to­ma­ten:

Hamburger Morgenpost - - VORDERSEITE -

In Hamburg gibt es rund 80350 so­ge­nann­te öf­fent­li­che Park­stän­de – al­so ein­zel­ne Stell­plät­ze für Au­tos, Mo­tor­rä­der & Co. Die­se Zahl führt zu­min­dest der Lan­des­be­trieb Ver­kehr (LBV) ak­tu­ell in sei­ner Da­ten­bank auf. Und kaum zu glau­ben: Der Groß­teil die­ser Park­flä­chen ist tat­säch­lich kos­ten­los!

Nur 13400 Park­stän­de sind nach LBV-An­ga­ben ge­büh­ren­pflich­tig – et­wa 16,6 Pro­zent al­ler Plät­ze. Hier müs­sen Au­to­fah­rer an ins­ge­samt 753 Park­au­to­ma­ten ein Ti­cket zie­hen. Klingt zu­nächst we­nig. Doch der An­teil kos­ten­pflich­ti­ger Park­plät­ze hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich zu­ge­nom­men. 2016 gab es näm­lich nur rund 660 Park­schein­au­to­ma­ten für cir­ca 11 000 ge­büh­ren­pflich­ti­ge Plät­ze. Der An­teil lag da noch bei 13,5 Pro­zent.

Da­mals konn­te man aber auch noch an rund 6000 öf­fent­li­chen Park­plät­zen ei­ne Park­schei­be ins Fens­ter le­gen – in­zwi­schen sind es nur noch rund 2400.

Hin­zu kom­men noch ei­ni­ge tau­send Stell­plät­ze, die nur An­woh­ner nut­zen dür­fen. „Un­term Strich sind aber et­wa 55000 Park­stän­de kos­ten­los“, schätzt Mar­tin Bill (Grü­ne).

Ei­ne Po­li­tes­se schreibt ein Kn­öll­chen. Knapp 42 Mil­lio­nen Eu­ro hat die Stadt auf die­se Wei­se und durch Park­ge­büh­ren 2017 ein­ge­nom­men.

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