Rus­sen und Sy­rer blo­ckie­ren Che­mie­waf­fen-Un­ter­su­chung

Hamburger Morgenpost - - POLITIK -

DEN HAAG/MOS­KAU - Ei­ne Un­ter­su­chung des mut­maß­li­chen Gift­ga­s­ein­sat­zes im sy­ri­schen Du­ma war ges­tern nicht mög­lich. Die Ex­per­ten der UN-Or­ga­ni­sa­ti­on für ein Ver­bot von Che­mie­waf­fen (OPCW) durf­ten auf An­wei­sung der Rus­sen nicht nach Du­ma fah­ren. Spä­ter hieß es, das Team kön­ne am heu­ti­gen Mitt­woch nach Du­ma.

Das teil­ten bri­ti­sche und schwe­di­sche Di­plo­ma­ten un­ter Be­ru­fung auf den OPCW-Ge­ne­ral­di­rek­tor Ah­met Üzümcü mit. Russ­land sprach von ei­ner „wei­te­ren bri­ti­schen Er­fin­dung“. Die Ex­per­ten hät­ten ih­re Ar­beit we­gen der Luft­schlä­ge bis­her nicht auf­neh­men kön­nen, hieß es aus Mos­kau. Du­ma selbst war al­ler­dings nicht Ziel der Luft­schlä­ge.

Un­ter­des­sen neh­men die Be­mü­hun­gen um ei­ne di­plo­ma­ti­sche Lö­sung des Sy­ri­en­Kon­flikts Fahrt auf. Die EU will Russ­land und die Tür­kei für Ver­hand­lun­gen über ei­nen Frie­dens­plan an ei­nen Tisch ho­len. Die EU-Au­ßen­mi­nis­ter zeig­ten le­dig­lich „Ver­ständ­nis“für die Luft­schlä­ge in Sy­ri­en.

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