Plötz­lich liegt „AKK“vor Fried­rich Merz

Jens Spahn will hö­he­re Bei­trä­ge für Kin­der­lo­se

Hamburger Morgenpost - - POLITIK -

BER­LIN - Über­ra­schen­de Wen­de im Ren­nen um den CDU-Vor­sitz: Jetzt hat An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er die Na­se vor. Laut ZDFPo­lit­ba­ro­me­ter führt „AKK“bei Uni­ons­an­hän­gern mit 35 Pro­zent vor Fried­rich Merz (33) und Jens Spahn (7). Auch bei al­len Be­frag­ten liegt sie mit 31 Pro­zent vor Merz (25) und Spahn (6). Bis­her lag Merz teils deut­lich vorn.

Spahn ver­such­te un­ter­des­sen, mit ei­nem neu­en Vor­schlag Bo­den gut­zu­ma­chen. Er for­dert, dass Kin­der­lo­se im Ver­gleich zu El­tern hö­he­re So­zi­al­bei­trä­ge zah­len. Dies sei ei­ne Ge­rech­tig­keits­fra­ge, sag­te Spahn der Neu­en Ber­li­ner Re­dak­ti­ons­ge­mein­schaft. Er sa­ge dies ganz be­wusst als „selbst Kin­der­lo­ser, der be­reit ist, fi­nan­zi­ell mehr zur Zu­kunfts­fä­hig­keit des Sys­tems bei­zu­tra­gen“. Die Fra­ge hö­he­rer Bei­trä­ge für Kin­der­lo­se stel­le sich bei der Ren­te so­wie bei der Pfle­ge­ver­si­che­rung. Dort gibt es für Kin­der­lo­se ei­nen Auf­schlag (0,25 Pro­zent) auf den Pfle­ge­bei­trag.

An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er

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