Kind am Ran­de ei­ner Di­no­sau­ri­erAus­stel­lung se­xu­ell miss­braucht

22-jäh­ri­ger mut­maß­li­cher Tä­ter woll­te ei­gent­lich nur die Play­sta­ti­on klau­en

Hamburger Morgenpost - - HAMBURG -

Miss­brauch in ei­nem Wohn­mo­bil am Ran­de ei­ner Di­no­sau­ri­er-Aus­stel­lung auf dem Schwar­zen­berg­platz in Har­burg: Ein zwölf­jäh­ri­ges Mäd­chen ist im Sep­tem­ber in ei­nem Cam­ping­wa­gen Op­fer ei­ner se­xu­el­len Nö­ti­gung ge­wor­den.

Der mut­maß­li­che Tä­ter, ein 22 Jah­re al­ter Mann, muss sich ab Don­ners­tag vor dem Land­ge­richt ver­ant­wor­ten.

Laut An­kla­ge hat­te sich der Mann Zu­gang zu dem um­zäun­ten Ge­län­de der Di­no­sau­ri­er-Wan­der­aus­stel­lung ver­schafft. Dort be­trat er, so der Vor­wurf, ei­nen ab­ge­stell­ten Cam­ping­wa­gen und woll­te zu­nächst nur ei­ne Play­sta­ti­on steh­len. Dass sich das Mäd­chen in dem Wa­gen be­fand, soll der Dieb erst kurz dar­auf be­merkt ha­ben.

Dar­auf­hin soll er die Schü­le­rin ge­packt, auf ei­ne Ma­trat­ze ge­drückt und „se­xu­el­le Hand­lun­gen an ihr“vor­ge­nom­men ha­ben, so die Staats­an­walt­schaft.

Als das Op­fer sich schrei­end wehr­te, wur­de ein Fa­mi­li­en­mit­glied auf den An­griff auf­merk­sam und der An­ge­klag­te soll ge­flo­hen sein – oh­ne die Play­sta­ti­on.

Po­li­zei­be­am­ten konn­ten den Mann spä­ter fest­neh­men. Die An­kla­ge lau­tet auf se­xu­el­len Miss­brauch von Kin­dern, Nö­ti­gung, ver­such­ten Dieb­stahl und Haus­frie­dens­bruch.

Bei der Di­no-Wan­der­aus­stel­lung wur­den le­bens­gro­ße Kunst­stoff-Di­no­sau­ri­er auf dem Schwar­zen­berg­platz ge­zeigt.

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