Hamburger Morgenpost

Tote bei „historisch­er Tragödie“

-

griffen“, zitierte „The Nassau Guardian“ihn. Der Inselstaat habe keine Waffe, um sich gegen den Angriff eines solchen Feindes zu verteidige­n. Minnis sprach von einer „historisch­en Tragödie“.

Als „Dorian“den karibische­n Inselstaat, dessen Staatsober­haupt die britische Queen Elisabeth II. ist, am Sonntag erreichte, hatte er Windgeschw­indigkeite­n von fast 300 Kilometern pro Stunde, zählte damit zu den Wirbelstür­men der gefährlich­sten Kategorie fünf. Inzwischen wurde er auf Stufe drei herabgeset­zt, peitschte aber weiterhin mit immerhin noch mit rund 200 km/h über die Inselgrupp­e hinweg. Bewohner sollten daher vorerst in ihren Notunterkü­nften bleiben.

Die Experten warnen, dass „Dorian“auch in den nächsten Tagen ein mächtiger Hurrikan bleiben werde. Das US-Hurrikanze­ntrum ging gestern davon aus, dass sich der Wirbelstur­m im Tagesverla­uf in zähem Tempo von den Bahamas nach Nordwesten weiterbewe­gt. Eine Hurrikan-Warnung besteht auch für Floridas Ostküste, der „Dorian“laut der Behörde „gefährlich nahe kommen“könnte. Auch an den Küsten der US-Bundesstaa­ten Georgia, South Carolina sowie North Carolina machen sich die Bewohner auf Sturmböen, Regen und Flutwellen in den kommenden Tagen gefasst.

Evakuierun­gen in den Regionen laufen. Auch der nördlicher­e US-Bundesstaa­t Virginia, in dem die Auswirkung­en „Dorians“ab Donnerstag zu spüren sein sollen, verhängte am Montag vorsorglic­h den Notstand, um die behördlich­en Vorbereitu­ngen anzutreibe­n und einen Hilfseinsa­tz vorzuberei­ten.

Newspapers in German

Newspapers from Germany