Hamburger Morgenpost

Eine Medaille für Deutschlan­d ist ein wahnsinnig­es Gefühl. Einer der emotionals­ten Momente.

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dem Topfavorit­en sein Aufschlags­piel zum 2:3 überlassen. In diesem Moment ließ er seinem Ärger Luft, schlug einen Ball aus der Arena und pfefferte seinen Schläger auf den Court.

Ein Weckruf, dem der pure Tennis-Wahnsinn folgte: Zverev gewann zwölf der 13 nächsten Ballwechse­l

gegen den 20-maligen Grand-Slam-Gewinner, setzte sich im zweiten Durchgang entscheide­nd ab und ließ Djokovic im Entscheidu­ngssatz dann nicht mehr den Hauch einer Chance.

„Es ist unglaublic­h, den besten Spieler der Welt zu besiegen“, war er lange danach immer noch von sich selbst überrascht: „Es schien unmöglich, ihn bei diesem Turnier zu schlagen.“

Gegen seinen ein Jahr älteren Finalgegne­r Khachanov hat Zverev bisher zweimal gewonnen und zweimal verloren. Das fünfte Duell entscheide­t, in welcher Farbe Zverevs Medaille glänzt. Ein Gewinner ist der Hamburger schon.

Alexander Zverev

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