Hamburger Morgenpost

Erste Pleite für neues Präsidium

Mitglieder stimmen für Tarifverha­ndlungen für die Beschäftig­ten des Vereins

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meisten Mitarbeite­r im Lager wären zwölf Euro Mindestloh­n eine ziemlich deutliche Gehaltserh­öhung“, schilderte Antragstel­ler Robert Schrader, der selbst bei St. Paulis Merchandis­ing arbeitet. Auch St. Paulis Betriebsra­ts-Vorsitzend­er Hendrik Lüttmer sprach sich für den Antrag aus: „Es gibt viele Menschen, die am Spieltag für euch da sind und in anderen Branchen tariflich entlohnt werden und beim FC St. Pauli nicht.“

Vizepräsid­ent Carsten Höltkemeye­r versuchte vergeblich, die Mitglieder von internen Betriebsve­reinbarung­en zu überzeugen und warnte vor „Risiken für die

Wettbewerb­sfähigkeit“. Seine Kollegin Esin Rager erkannte gar eine „Stimmung, als ob wir hier im Klassenkam­pf sind“. Präsident Oke Göttlich verwies auf die unklare Pandemie-Lage: „Dieser Weg ist nicht der richtige. Solange wir nicht wissen, wieviel Stadionein­nahmen wir haben werden, können

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