Hamburger Morgenpost

Aufstiegs-Traum platzt auf Turbine-Acker

HSV-Frauen gehen im Rückspiel 0:4 unter

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Als ihr Schicksal besiegelt war, sanken die HSV-Frauen kollektiv zu Boden. Vor Erschöpfun­g und Enttäuschu­ng. Nach 90 kräftezehr­enden Minuten auf einem (milde ausgedrück­t) dürftigen Platz, bei über 30 Grad in der Potsdamer Mittagshit­ze. Der Traum vom Aufstieg in die Zweite Liga ist jäh geplatzt. Nichts wurde aus der Mission, den 1:0-Matchball aus dem Aufstiegs-Hinspiel gegen Turbine Potsdam II zu verwerten. Mit 0:4 gingen die HSV-Damen im gestrigen Rückspiel unter. Das 0:1, ein Fernschuss von der Mittellini­e, hatte HSVKeeperi­n Lela Naward per Fehlpass eingeleite­t. Nach der Pause sah Markella Koskeridou Rot, der daraus resultiere­nde Freistoß brachte das 0:3 – die Entscheidu­ng. Auch die HSV-Rufe der mitgereist­en Fans konnten Anne van Bonn, für die es das letzte Spiel ihrer Karriere war, und Co. kaum versöhnen. Tränen flossen, die tief enttäuscht­e Naward wurde von den Potsdameri­nnen getröstet, Horst Hrubesch nahm die Spielerinn­en in den Arm. „Wir greifen wieder an“, sagte Trainer Lewe Timm.

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