Fi­pro­nil-Eier: Co­des ver­öf­fent­licht

Ver­brau­cher kön­nen Vor­rat über­prü­fen

Hannoversche Allgemeine - - NIEDERSACHSEN & DER NORDEN -

Han­no­ver. Das nie­der­säch­si­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um hat den Co­de des nie­der­län­di­schen Un­ter­neh­mens ver­öf­fent­licht, das Fi­pro­nil-be­las­te­te Eier in den Ver­kauf ge­bracht hat­te. An­hand des Co­des kön­nen Ver­brau­cher prü­fen, ob sie be­trof­fe­ne Eier in ih­rem Kühl­schrank ha­ben. Er lau­tet 0 NL 4031002.

Die rund 73 000 mit dem In­sek­ten­gift be­las­te­ten Bio­ei­er wa­ren in ei­ner Pack­stati­on im Kreis Vech­ta auf­ge­fal­len. Sie wur­den nach Nie­der­sach­sen, Ba­denWürt­tem­berg, Hes­sen, Bay­ern, Schles­wig-Holstein und Nord­rhein-West­fa­len ge­lie­fert. Die weit­aus meis­ten Eier – 98 Pro­zent – wur­den an den Le­bens­mit­tel­ein­zel­han­del ge­lie­fert. Al­le Eier wur­den zu­rück­ge­ru­fen. Ei­ne Ge­sund­heits­ge­fahr se­hen die Be­hör­den nicht.

Nach Ein­schät­zung nie­der­län­di­scher Be­hör­den ist der Fund der Eier ei­ne Spät­fol­ge der Kri­se von 2017. Of­fen­sicht­lich be­fän­den sich im Bo­den noch Res­te des Stof­fes, sag­te der Spre­cher der nie­der­län­di­schen Le­bens­mit­tel­be­hör­de, Rob Ha­ge­man. „Die Züch­ter set­zen das Mit­tel nicht mehr ein.“

Die Wer­te des In­sek­ten­gif­tes sei­en deut­lich ge­rin­ger als auf dem Hö­he­punkt des Skan­dals im Som­mer 2017, hieß es von der nie­der­län­di­schen Le­bens­mit­tel­be­hör­de wei­ter. Das deu­te dar­auf hin, dass es um Res­te des Stof­fes ge­he.

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