Post-Vor­stand Ger­des muss ge­hen

Kon­se­quen­zen nach Ge­winn­ein­bruch

Hannoversche Allgemeine - - NIEDERSACHSEN & DER NORDEN - FO­TO: DPA

Bonn. Die Deut­sche Post trennt sich nach dem Ge­winn­ein­bruch im Brief- und Pa­ket­ge­schäft von dem lang­jäh­ri­gen Vor­stands­mit­glied Jür­gen Ger­des. Der Ma­na­ger, der die Zu­stän­dig­keit für die PeP-Spar­te schon An­fang April ab­ge­ge­ben hat­te, wer­de den Kon­zern mit so­for­ti­ger Wir­kung ver­las­sen, teil­te der Dax-Kon­zern am Diens­tag nach Bör­sen­schluss in Bonn mit.

Der Kon­zern be­grün­de­te den Schritt mit „un­ter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen über die stra­te­gi­sche Schwer­punkt­set­zung des Un­ter­neh­mens“. Ger­des' Auf­ga­ben als Vor­stand für In­no­va­tio­nen soll Per­so­nal­chef Tho­mas Ogil­vie zu­sätz­lich über­neh­men. Die PeP-Spar­te, in der vor al­lem das Brief- und Pa­ket­ge­schäft des Kon­zerns in Deutsch­land und Eu­ro­pa ge­bün­delt ist, hat­te im ers­ten Quar­tal ei­nen Ge­winn­rück­gang er­lit­ten. Am Frei­tag hat­te die Deut­sche Post we­gen der Pro­ble­me ihr Ge­winn­ziel für 2018 kas­siert und ein teu­res Spar- und In­ves­ti­ti­ons­pro­gramm auf­ge­legt. Den Be­reich führt der­zeit über­gangs­wei­se Vor­stands­chef Frank Ap­pel.

Ger­des hat­te in sei­ner neu­en Funk­ti­on als Vor­stand für In­no­va­tio­nen erst im Mai ei­ne neue Fa­b­rik für das Elek­tro­fahr­zeug Streets­coo­ter im nord­rhein-west­fä­li­schen Dü­ren er­öff­net.

Mit so­for­ti­ger Wir­kung: Die Kar­rie­re von Jür­gen Ger­des bei der Post ist be­en­det.

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