Mo­bil­funk-His­to­rie von 1G bis 5G

Hannoversche Allgemeine - - WIRTSCHAFT -

Han­dy­net­ze mit ana­lo­ger Sprach­über­tra­gung be­zeich­net man rück­bli­ckend als die ers­te Ge­ne­ra­ti­on oder 1G. Sie wur­den in Deutsch­land bis An­fang der Neun­zi­ger­jah­re ge­nutzt. Mit GSM oder 2G wur­de Spra­che erst­mals di­gi­tal über­tra­gen, was Stö­run­gen mi­ni­mier­te. Zu Be­ginn des Jahr­tau­sends gin­gen Han­dys über GSM auch ins In­ter­net, al­ler­dings nur mit 55 Ki­lo­bit pro Se­kun­de. Die Ver­stei­ge­rung der Fre­quen­zen für das schnel­le­re UMTS oder

3G brach­te dem Fis­kus im Jahr 2000 spek­ta­ku­lä­re 100 Mil­li­ar­den Mark ein. Auf­grund der Li­zenz­kos­ten bau­ten die Pro­vi­der das Netz aber lang­sam aus und ver­lang­ten viel Geld für die Ta­ri­fe. Ak­tu­ell sur­fen die meis­ten Smart­pho­neNut­zer über 4G (LTE). Theo­re­tisch sind Da­ten­ra­ten von ei­nem Gi­ga­bit pro Se­kun­de mög­lich. In der Pra­xis er­reicht man eher ein Zehn­tel, aber das ist im­mer noch schnel­ler als an ty­pi­schen DSLAn­schlüs­sen. Die in­ter­na­tio­na­le Fern­mel­de­uni­on und In­dus­trie­ver­bän­de ha­ben ers­te Spe­zi­fi­ka­tio­nen von Ge­rä­ten für 5G fest­ge­legt. cwo

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