Harz tes­tet Pro­jekt Eco­bus

Fahr­gäs­te mel­den Trans­port­wunsch per App oder Te­le­fon

Hannoversche Allgemeine - - NIEDERSACHSEN & DER NORDEN -

Claus­thal-Zel­ler­feld. Das von Göt­tin­ger For­schern ent­wi­ckel­te com­pu­ter­ge­stütz­te Nah­ver­kehrs­kon­zept Eco­bus wird jetzt im Harz im grö­ße­ren Stil er­probt. Vom heu­ti­gen Sonn­abend an ste­he für Claus­thal-Zel­ler­feld und Os­te­ro­de ei­ne Flot­te von zehn Klein­bus­sen be­reit, teil­te das Göt­tin­ger Max-Planck-In­sti­tut für Dy­na­mik und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on am Frei­tag mit. Zum Test­ge­biet ge­hö­ren zu­dem St. Andre­as­berg, Wolfs­ha­gen, Lau­ten­thal und Hah­nen­klee-Bocks­wie­se.

Fahr­gäs­te kön­nen in der Re­gi­on ein hal­bes Jahr lang die ver­netz­ten Klein­bus­se nut­zen und da­zu ih­re Trans­port­wün­sche über ei­ne Han­dy-App, In­ter­net oder Te­le­fon an­mel­den. Ein von den For­schern ent­wi­ckel­ter Al­go­rith­mus weist die An­fra­gen ei­nem Fahr­zeug zu, so dass ver­schie­de­ne Fahr­wün­sche mit ähn­li­chem Start und Ziel kom­bi­niert wer­den. An­ders als beim Li­ni­en­ver­kehr gibt es kei­ne fes­ten Rou­ten und Fahr­plä­ne. Fahr­gäs­te wer­den an je­dem ge­wünsch­ten Ort ab­ge­holt und um­stei­ge­frei ans Ziel ge­bracht.

Eco­bus ist Teil des EU-ge­för­der­ten Süd­nie­der­sach­senPro­gramms, mit dem die Lan­des­re­gie­rung die struk­tur­schwa­che Re­gi­on wirt­schaft­lich vor­an­brin­gen möch­te.

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