Fil­ter­kaf­fee­ma­schi­ne

Die Deut­schen trin­ken nicht nur gern Kaf­fee. Sie mö­gen ihn laut ak­tu­el­ler Um­fra­ge am liebs­ten ge­fil­tert, so wie ihn Oma einst ge­brüht hat. Dank mo­der­ner Tech­nik kön­nen wir heu­te Fil­ter­kaf­fee oh­ne viel Auf­wand ge­nie­ßen. VON ELLA STRATEMANN

Haus & Garten Test - - INHALT -

• Graef FK 701 im Ex­klu­siv-test

Vor­wie­gend ge­nie­ßen 65,7 Pro­zent der deut­schen Kaf­fee­trin­ker Fil­ter­kaf­fee. Das ist Er­geb­nis ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Stu­die, für die rund 3 000 Men­schen im Al­ter zwi­schen 18 bis 64 Jah­ren in Deutsch­land, Ös­ter­reich, Po­len, Tsche­chi­en und der Schweiz be­fragt wur­den. Doch un­se­re Lie­be zum Kaf­fee, wie ihn schon un­se­re Groß­el­tern tran­ken, tei­len die an­de­ren Eu­ro­pä­er nicht: In Ös­ter­reich um­fasst die Grup­pe der Fil­ter­kaf­fee-fans knapp 30 Pro­zent, ge­folgt von Po­len mit 27,6, Tsche­chi­en mit 19,4 und der Schweiz mit gut 14,4 Pro- zent. Das Herz der Tsche­chen wie­der­um schlägt am stärks­ten für In­stant-kaf­fee.

Wie per Hand ge­brüht Kaf­fee­ge­nie­ßer gie­ßen ih­ren Kaf­fee mit der Hand auf. Oder sie ver­las­sen sich auf die tech­ni­schen Fi­nes­sen der mo­der­nen Fil­ter­kaf­fee­ma­schi­nen, wie die neu­en Mo­del­le von Graef. Die FK 701 und die FK 702, die sich le­dig­lich durch ih­re Far­ben weiß und schwarz un­ter­schei­den, ha­ben un­se­re er­fah­re­nen Tes­ter auf Herz und Nie­ren un­ter­sucht. Und um es gleich vor­weg zu neh­men: Be­son­ders be­geis­tert wa­ren sie bei der Ver­kos­tung des Kaf­fees vom in­ten­si­ven Ge­schmacks­er­leb­nis, wie sie es nur noch von Omas Hand­brüh­ver­fah­ren kann­ten.

Kaf­fee mit Blu­me Kaf­fee­aro­men kön­nen sich um­so bes­ser ent­fal­ten, je län­ger das Was­ser mit dem Kaf­fee­pul­ver in Kon­takt bleibt. Da­für setzt Graef drei in­no­va­ti­ve Funk­tio­nen ein: So wird mit dem Di­rect Br­ew-ver­fah­ren das Kaf­fee­was­ser vom ers­ten bis zum letz­ten Trop­fen auf op­ti­ma­ler Brüh­tem­pe­ra­tur von 92 bis 96 Grad Cel­si­us

ge­hal­ten, wie auch die Mes­s­er­geb­nis­se in der Test­kü­che zei­gen. Die au­to­ma­ti­sche Bloo­m­ing-funk­ti­on setzt 30 Se­kun­den vor dem ei­gent­li­chen Brüh­vor­gang ein und sorgt für ein Auf­quel­len des Kaf­fee­mehls. So ent­fal­tet der Kaf­fee am En­de sein vol­les Aro­ma – sei­ne Blu­me – oh­ne Bit­ter­stof­fe her­aus­zu­lö­sen. Der gro­ße Brüh­kopf aus Edel­stahl wie­der­um ver­fügt über acht Brüh­punk­te, so dass das Kaf­fee­mehl groß­flä­chig be­netzt und die Kaf­fee­aro­men op­ti­mal her­aus­ge­löst wer­den.

Kin­der­leich­te Zu­be­rei­tung Ver­brau­cher, die mor­gens nach dem Auf­ste­hen schnell ih­re Tas­se Fil­ter­kaf­fee trin­ken möch­ten, müs­sen mit der neu­en Ma­schi­ne von Graef nicht lan­ge auf ih­ren Mun­ter­ma­cher war­ten. Der Brüh­vor­gang dau­ert für ei­ne gan­ze Kan­ne rund fünf bis sechs Mi­nu­ten. Da­bei ist die Zu­be­rei­tung kin­der­leicht: Über das Touch­dis­play wird au­to­ma­tisch an­ge­zeigt, wie vie­le Tas­sen mit dem vor­han­de­nen Was­ser auf­ge­brüht wer­den kön­nen. Mit ei­nem Touch auf das Dis­play kann die ge­wünsch­te An­zahl von Tas­sen – zwi­schen zwei und zehn – ge­wählt wer­den. Die Ma­schi­ne ent­nimmt dem Tank selbst­tä­tig ex­akt die be­nö­tig­te Was­ser­men­ge. Soll­te der Tank nicht mehr ge­nug Was­ser für die ge­wünsch­te Kaf­fee­men­ge ent­hal­ten, mel­det sich der elek­tro­ni- sche Was­ser­stands­an­zei­ger. Die Pum­pe nimmt kei­nen Scha­den, weil ei­ne klei­ne Men­ge Was­ser im­mer zu­rück­bleibt. Über das Dis­play kann der Was­ser­tank bei Be­darf au­to­ma­tisch ent­leert wer­den.

War­mer Kaf­fee Die Ptc-hei­zung im Ge­häu­se­bo­den wird bei Be­ginn des Brüh­vor­gangs au­to­ma­tisch an­ge­schal­tet und ar­bei­tet mit le­dig­lich 50 Watt. Als po­si­tiv wur­de von den Tes­tern auch be­wer­tet, dass sich das Ge­rät nach 30 Mi­nu­ten von selbst ab­schal­tet. Das trägt zur Si­cher­heit bei und spart Strom. Au­ßer­dem star­tet der Brüh­vor­gang erst, wenn Kaf­fee­fil­ter und Kan­ne rich­tig ein­ge­setzt sind. Läuft hier et­was schief, mel­det sich die Ma­schi­ne mit ei­nem Ton­signal. Die durch­dach­te Tech­nik geht Hand in Hand mit mo­der­nem De­sign. Da­zu ge­hört das schi­cke Kunst­stoff­ge­häu­se – nach Wunsch in Weiß oder Schwarz – mit den Edel­stahl­appli­ka­tio­nen. So­wohl die Glas­kan­ne mit Aro­ma­trich­ter als auch der Kaf­fee­fil­ter sind für Spül­ma­schi­nen ge­eig­net. Und der Kaf­fee­fil­ter, ge­eig­net für her­kömm­li­che Fil­ter­tü­ten der Grö­ße 4, glänzt mit ei­ner Tropf­stop-au­to­ma­tik.

Fa­zit Die Fil­ter­kaf­fee­ma­schi­ne FK 701 von Graef kann im Test nicht nur mit schi­ckem De­sign und durch­dach­ter Tech­nik punk­ten. Das Ge­rät mit dem über­sicht­li­chen Touch-dis­play führt auf sanf­ten Druck Be­feh­le aus und macht so schon das Kaf­fee­ko­chen zur wah­ren Freu­de.

(1) Nach ei­nem ein­fa­chen Druck auf das Dis­play plät­schert das ge­wünsch­te Quan­tum - zwei bis zehn Tas­sen - in die Kan­ne. Die Ma­schi­ne ent­nimmt dem Tank da­für selbst­tä­tig ex­akt die be­nö­tig­te Was­ser­men­ge (2) Soll­te der 1,25 Li­ter fas­sen­de Tank nicht mehr...

Die FK 701/702 von Graef hat ein au­to­ma­ti­sches Ent­kal­kungs­pro­gramm, das nach 70 Brüh­vor­gän­gen durch­ge­führt wer­den muss. Für die ei­gent­li­che Ak­ti­on kommt ei­ne der mit­ge­lie­fer­te Graef-ent­kal­kungs­ta­blet­ten in den Tank Die Was­ser­stands­füh­ler mel­den die...

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