Unold Nu­del­meis­ter Pas­ta im Test

Haus & Garten Test - - Test -

Haus­ge­mach­te

Nu­deln auf Knopf­druck wün­schen sich Lieb­ha­ber von ita­lie­ni­schen Teig­wa­ren, wenn sie sich für ei­ne elek­tri­sche Nu­del­ma­schi­ne ent­schei­den. Die Zu­be­rei­tung soll we­nig Ar­beit ma­chen und trotz­dem das Aus­pro­bie­ren von di­ver­sen Sorten und le­cke­ren Re­zep­ten er­mög­li­chen. Bei dem Kü­chen­hel­fer von Unold kann man zwi­schen fünf Ma­tri­zen wäh­len. Ne­ben Spa­ghet­ti und Sup­penu­deln sind drei Sorten von Band­nu­deln her­stell­bar – Fet­tuc­ci­ne, Pap­par­del­le und Ta­glia­tel­le. Klei­ne Por­tio­nen von 300 Gramm (g) und gro­ße von 600 g las­sen sich im Me­nü an­wäh­len.

Für Pas­ta al den­te ge­eig­net In un­se­ren Te­st­rei­hen ge­lin­gen le­cke­re Er­geb­nis­se auf An­hieb. Die Re­zep­te aus der ins­ge­samt gu­ten Be­die­nungs­an­lei­tung sind pas­send. Der Teig wirkt recht tro­cken und krü­me­lig, die Pas­ta­kon­sis­tenz über­zeugt je­doch. Die Nu­deln kle­ben nicht zu­sam­men und las­sen sich al den­te ko­chen. Die Spa­ghet­ti sind schön ge­formt. Die Fet­tuc­ci­ne ha­ben nach dem Her­aus­pres­sen aus­ge­frans­te Rän­der (sie­he Bild 3). Im Ge­schmacks­test sind sie den Pro­ban­den zu­dem et­was zu dick. Dar­an lässt sich – an­ders als bei ma­nu­el­len Ma­schi­nen – nichts än­dern. Die Ma­tri­ze gibt die Hö­he und die Brei­te der je­wei­li­gen Sor­te vor. Da hilft es nur, ei­ne an­de­re zu pro­bie­ren.

Schnell, sta­bil und stand­fest Die Ma­schi­ne samt Dis­play lässt sich ein­fach be­die­nen: Zu­ta­ten ein­fül­len, Pro­gramm ein­stel­len, je nach Re­zept Was­ser über die Füll­hil­fe hin­zu­ge­ben – und ei­ni­ge Mi­nu­ten war­ten. Und nicht ver­ges­sen, sich die Pas­ta in die ge­wünsch­te Län­ge zu schnei­den. Bei 500 g Mehl läuft das Au­to­ma­tik­pro­gramm 16 Mi­nu­ten, Spa­ghet­ti und Fet­tuc­ci­ne sind aber in un­se­ren Te­st­rei­hen be­reits nach der Hälf­te fer­tig. Da­für muss et­was mehr Zeit für Spü­len und Put­zen ein­ge­plant wer­den. Rühr­be­häl­ter, Ha­ken, Ma­tri­zen und vie­len Stel­len im Ge­häu­se müs­sen von Tei­g­res­ten be­freit wer­den. Am bes­ten ver­wen­det man da­zu Rei­ni­gungs­bürs­ten. Die Ver­ar­bei­tung zeigt im Test kei­ne Schwach­stel­len. Unold ver­wen­det beim Ge­häu­se Alu­mi­ni­um und Kunst­stoff. Die Tei­le sind pass­ge­nau, las­sen sich oh­ne Schwie­rig­kei­ten zu­sam­men­set­zen und aus­ein­an­der schrau­ben. Das Ge­rät ar­bei­tet lei­se. Nichts rutscht oder wa­ckelt, selbst beim Kne­ten von grö­ße­ren Men­gen fes­tem Teig. Wird der De­ckel ge­öff­net, stoppt der Mo­tor so­fort. So soll ver­hin­dert wer­den, dass die Hän­de durch den ro­tie­ren­den Knet­ha­ken ver­letzt wer­den. Mit ei­nem Ge­wicht von knapp 9 Ki­lo­gramm und Ab­mes­sun­gen von 30,7 × 34,8 × 30,4 Zen­ti­me­tern zählt der Test­kan­di­dat nicht zu den hand­lichs­ten Kü­chen­ge­rä­ten. Prak­tisch: Die klei­nen Ma­tri­zen kön­nen in ei­ner ein­ge­bau­ten Schub­la­de ver­staut wer­den.

Fa­zit Wer kei­ne Platz­pro­ble­me in sei­ner Kü­che hat, kann mit dem Nu­del­meis­ter Pas­ta ver­schie­dens­te Nu­deln kre­ieren. Ex­pe­ri­men­tier­freu­di­ge kön­nen die Zu­ta­ten va­ri­ie­ren, den Teig bei­spiels­wei­se ein­fär- ben, aro­ma­ti­sie­ren oder glu­ten­frei her­stel­len. Wei­te­re Ma­tri­zen sind im Han­del er­hält­lich. Mit ei­nem Preis von 200 Eu­ro ist das Ge­rät zwar kein Schnäpp­chen, aber ein wirk­lich prak­ti­scher Hel­fer für le­cke­re Pas­ta im Hand­um­dre­hen. Der Nu­del­meis­ter Pas­ta punk­tet nicht nur mit Nu­del­qua­li­tät und Schnel­lig­keit, son­dern auch mit ei­nem sehr nied­ri­gen Ver­brauch. Au­ßer­dem lässt er sich leicht be­die­nen. Kla­rer Nach­teil: das läs­tigs­te Rei­ni­gen der di­ver­sen Ein­zel­tei­le.

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