Was­ser­sprud­ler

Was­ser­sprud­ler ge­hö­ren seit vie­len Jah­ren in je­de gut sor­tier­te Kü­che, in der die Be­woh­ner ihr Mi­ne­ral­was­ser nicht in Fla­schen kau­fen wol­len und zu­dem ei­nen Bei­trag zu Müll­ver­mei­dung leis­ten. Im Test­la­bor stellt sich der Sha­ron von My­so­da­pop vor.

Haus & Garten Test - - Inhalt - VON FLO­RI­AN PÖTZSCH

∙ My So­da­pop Sha­ron Was­ser­sprud­ler im Ex­klu­siv-test

Dass vor al­lem im deutsch­spra­chi­gen Raum das Lei­tungs­was­ser die bes­te Trink­was­ser­qua­li­tät be­sitzt, ist be­kannt und des­halb ste­hen seit Jah­ren in vie­len Haus­hal­ten Was­ser­sprud­ler für den Heim­ge­brauch. Der Sha­ron von My­So­da­pop ist er­staun­lich kom­pakt. Der mit ge­bürs­te­tem Edel­stahl ver­klei­de­te Sprud­ler ist 43 Zen­ti­me­ter (cm) hoch so­wie 13,5 cm breit, passt da­mit auch kom­for­ta­bel auf die Ar­beits­plat­te und wird nicht vom Hän­ge­schrank blo­ckiert. Da­mit kei­ne Fin­ger­ab­drü­cke das Me­tall ver­dre­cken, wur­de es mit ei­ner spe­ziel- len An­ti-fin­ger­print-be­schich­tung be­han­delt. Ein eben­falls aus Edel­stahl ge­fer­tig­tes Tropf­blech am Bo­den sorgt da­für, dass even­tu­ell aus der Fla­sche über­spru­deln­des Was­ser auf­ge­fan­gen wird und nicht auf der Ar­beits­flä­che lan­det. Es kann lei­der nicht ab­ge­nom­men wer­den, lässt sich aber ein­fach mit ei­nem saug­fä­hi­gen Tuch rei­ni­gen. Far­ben­fro­he Glas­fla­schen Das Non­plus­ul­tra im Be­reich der Mehr­weg­be­häl­ter stel­len wei­ter­hin die Fla­schen aus Glas dar. Sie sind hy­gie­nisch ein­wand­frei und hin­ter­las­sen kei­ner­lei Rück­stän­de wie Weich­ma­cher o. ä. im Ge­tränk. Dem Sha­ron sind gleich zwei 1-Li­ter-glas­fla­schen bei­ge­legt. Um sie vor Be­schä­di­gun­gen zu schüt­zen, wer­den sie mit ei­nem so ge­nann­ten Bott­le-shirt aus­ge­lie­fert. Die­ser Mesh-stoff ist in vie­len ver­schie­de­nen Far­ben er­hält­lich und mit ei­nem Reiß­ver­schluss ver­se­hen. Die­ser ist auch drin­gend not­wen­dig, denn bei je­der Be­fül­lung muss er ggf. et­was ge­öff­net wer­den, da­mit die per­fek­te Füll­men­ge Was­ser in die Fla­sche kommt. Die mit „max“ge­kenn­zeich­ne­te Mar­kie-

rung soll­te nicht über­schrit­ten wer­den, da sonst beim Spru­deln die Fla­sche sehr schnell über­läuft. Ist zu we­nig Was­ser ein­ge­füllt, reicht die Co2-zu­füh­rungs­röh­re nicht mehr an die Flüs­sig­keit und das Gas kann nicht op­ti­mal ein­ge­füllt wer­den. Wem die schwar­ze Schütz­hül­le nicht ge­fällt, der hat die Qu­al der Wahl, denn Hül­len in sechs wei­te­ren Far­ben ste­hen zur Wahl und kön­nen zum Preis von 9,99 Eu­ro nach­ge­or­dert wer­den. Ei­ne pas­sen­de Glas­fla­sche kos­tet 16,99 Eu­ro un­ver­bind­li­che Preis­emp­feh­lung (UVP), ist je­doch schon für un­ter 15 Eu­ro im Han­del er­hält­lich. Ne­ben dem Sprud­ler und zwei Was­ser­fla­schen ge­hört selbst­ver­ständ­lich auch der pas­sen­de Co2-zy­lin­der zum Lie­fer­um­fang.

Me­di­um oder Clas­sic Vor dem ers­ten Ein­satz muss der Zy­lin­der noch in den Sha­ron in­te­griert wer­den. Da­zu öff­net man ein­fach über ei­nen Schnapp­ver­schluss die Rück­wand des Ge­rä­tes und schraubt ihn oh­ne Werk­zeug hand­fest in das Druck­ven­til. Eben­so schnell ist der spä­ter ent­leer­te Zy­lin­der wie­der her­aus­ge­schraubt und kann im Han­del ge­füllt bzw. ge­gen ei­nen ge­füll­ten Zy­lin­der aus­ge­tauscht wer­den. Ei­ne La­dung CO2 reicht für ca. 60 An­wen­dun­gen. Je stär­ker das Was­ser auf­ge­spru­delt wird, des­to schnel­ler ist die Ka­pa­zi­tät er­schöpft. Der Spru­del­vor­gang geht schnell und kom­for­ta­bel von der Hand. Die Glas­fla­sche wird mit mög- lichst kal­tem Was­ser be­füllt und in die Schnapp­ver­schluss-hal­te­rung ge­steckt. Die Co2-zu­füh­rungs­röh­re reicht dann ca. ei­nen hal­ben Zen­ti­me­ter ins Was­ser. Durch Dre­hen der Fla­schen im Uhr­zei­ger­sinn ras­tet sie ein ist so­mit in ver­ti­ka­ler Po­si­ti­on fi­xiert. Nun muss nur noch der Spru­del­knopf an der Ober­sei­te des Ge­räts kurz und fest ge­drückt wer­den. Dies er­for­dert et­was Übung, denn wird er zu lan­ge ge­drückt, wird so schnell CO2 in die Fla­sche ge­pus­tet, dass das auf­ge­spru­del­te Was­ser schnell über­läuft, be­vor das Über­druck­ven­til über­schüs­si­ges Gas ab­lei­tet. Will man al­so ein stark ge­spru­del­tes Was­ser ha­ben, muss der Knopf mehr­fach kurz be­tä­tigt wer­den, da­mit das Was­ser zwi­schen­durch wie­der zur Ru­he kommt. Die Ent­nah­me der Fla­sche ge­lingt eben­so ein­fach. Ist der ge­wünsch­te Koh­len­säu­re­ge­halt er­reicht, wird die Fla­sche leicht an­ge­kippt und das über­schüs­si­ge Gas ent­weicht. Ei­ne hal­be Dre­hung ge­gen den Uhr­zei­ger­sinn öff­net den Schnapp­ver­schluss und die Fla­sche lässt sich ein­fach ent­neh­men. Nun kann bei Be­darf auch noch Si­rup hin­zu­ge­fügt wer­den, den es im Han­del in meh­re­ren Ge­schmacks­rich­tun­gen gibt. My­so­da­pop bie­tet sie­ben ver­schie­de­ne ka­lo­ri­en­re­du­zier­te Va­ri­an­ten an.

Fa­zit Die Vor­tei­le des selbst ge­spru­del­ten Was­sers lie­gen auf der Hand: Ein Sprud­ler ver­braucht kaum Platz, das Was­ser ist im­mer frisch und preis­lich kos­tet der zu­be­rei­te­te Li­ter nur we­ni­ge Cent mehr als das Ge­tränk aus dem Dis­coun­ter. Der My­so­da­pop Sha­ron, des­sen De­sign in Deutsch­land ent­wi­ckelt wur­de, bie­tet ein na­he­zu un­schlag­ba­res Preis-/ Leis­tungs­ver­hält­nis, denn im Ver­gleich zu Mo­del­len an­de­rer Her­stel­ler kos­tet er mit ei­nem UVP von 79,99 Eu­ro nur die Hälf­te. Der Spru­del­vor­gang geht kin­der­leicht von der Han­del und auch das Aus­wech­seln der Co2-zy­lin­der ge­lingt ein­fach. Durch die an­spre­chen­de Edel­stahl-op­tik und Ver­ar­bei­tung fin­det der Sha­ron in je­der Kü­chen ei­nen ge­eig­ne­ten Platz.

(1) Die Glas­fla­sche wird ein­fach mit ei­nem Klick schräg über das Spru­del­rohr in die Fas­sung ge­dreht

(2) Die Ide­al­li­nie zur Was­ser­be­fül­lung ist mit „max“ge­kenn­zeich­net und soll­te ein­ge­hal­ten wer­den...

(3) ...an­sons­ten kann das Was­ser schnell über­spru­deln, wenn zu viel in der Fla­sche ist

(4) Da­mit nichts schief geht, wird je­de Fla­sche im Aus­lie­fe­rungs­zu­stand mit ei­ner Kurz­be­die­nungs­an­lei­tung aus­ge­stat­tet

(5) An der Ober­sei­te des Sha­ron ist der Spru­del­knopf zu fin­den. Je öf­ter er be­tä­tigt wird, des­to mehr Spru­del ist spä­ter in der Fla­sche

(6) Für die far­ben­fro­he Kü­che gibt es die Fla­schen­über­zü­ge in ver­schie­de­nen Far­ben

(8) Leicht er­reich­bar fin­det sich an der Rück­sei­te hin­ter ei­ner Ab­de­ckung der Mehr­weg-gas­zy­liner

(7) Das Spru­del­rohr ragt nur ei­nen hal­ben Zen­ti­me­ter in die Fla­sche und füllt sie auf Knopf­druck mit CO2. Wer zu­schau­en will, muss den Reiß­ver­sch­nuss des „Bott­le-shirt“öff­nen

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