High-end-play­er mit Dol­by­Vi­si­on-un­ter­stüt­zung von Op­po

HD TV - - Inhalt - CHRIS­TI­AN TROZINSKI

Mas­siv, opu­lent, ein ech­ter Heim­ki­no­play­er: Op­po prä­sen­tiert mit dem UDP-203 ei­nen Uhd-blu-ray-ab­spie­ler, wie er im Bil­der­buch steht und ver­bin­det High-end-au­dio-tu­gen­den mit ul­trahoch­auf­lö­sen­der Hdr-bild­qua­li­tät in­klu­si­ve Dolby-vi­si­on-un­ter­stüt­zung.

Wäh­rend vie­le Uhd-play­er über­haupt kei­ne Dis­pla­y­an­zei­ge auf­wei­sen, kön­nen Sie beim UDP-203 wich­ti­ge Disc-in­fos di­rekt am Ge­rät ab­le­sen. Die Rück­sei­te war­tet eben­falls mit Über­ra­schun­gen auf, denn ne­ben zwei Hdmi-aus­gän­gen ist auch ein Hdmi-ein­gang vor­han­den. Die­ser ist zu 4K60p-si­gna­len kom­pa­ti­bel, nur HDR-SI­gna­le las­sen sich ak­tu­ell nicht durch­lei­ten. An­ge­schlos­se­ne Qu­el­len kön­nen so­gar über den Vi­deo­equa­li­zer des Play­ers nach­be­ar­bei­tet wer­den, doch falls Sie ei­nen PC oder ei­ne Vi­deo­spiel­kon­so­le an­schlie­ßen wol­len, ist Vor­sicht ge­bo­ten, denn die Ein­ga­be­ver­zö­ge­rung steigt im­mens an. In­te­grier­te Hd-au­di­o­de­co­der und ana­lo­ge Mehr­ka­nal­aus­gän­ge las­sen Mu­sik­lieb­ha­ber auf­hor­chen, die­se kön­nen ne­ben den üb­li­chen Vi­deo­discs auch SACDS und Dvd-au­dio-schei­ben ab­spie­len. Der Ver­zicht auf In­ter­net­funk­tio­nen und Vi­deo­apps fällt et­was aus dem Rah­men, da­für punk­tet der UDP-203 mit um­fang­rei­cher Au­dio- und Vi­deo­da­tei-un­ter­stüt­zung, ne­ben ei­nem Front-usb-ein­gang sind zwei Usb-3.0-schnitt­stel­len an der Rück­sei­te ver­füg­bar. Das Haupt­me­nü war­tet mit mo­der­ner Gestal­tung und wech­seln­den Hin­ter­grund­bil­dern auf und die Na­vi­ga­ti­on ge­lingt über die Bild­schirm­gren­ze hin­aus oh­ne Un­ter­bre­chun­gen.

De­tail­ver­liebt

Be­sit­zer von Pro­jek­to­ren mit Vor­satz­lin­se pro­fi­tie­ren von ei­ner um­fang­rei­chen For­matan­pas­sung (21:9-Vor­ver­zer­rung), die aber lei­der nicht auf 4K-si­gna­le Ein­fluss nimmt. Pla­nen Sie ei­ne bal­ken­freie 21:9-Wie­der­ga­be, hilft die Un­ter­ti­tel­ver­schie­bung, um wich­ti­ge In­fos ins Bild zu fah­ren. Blu-rays und DVDS wer­den mit ta­del­lo­ser Bild­schär­fe prä­sen­tiert, die au­to­ma­ti­sche Voll­bild­kon­ver­tie­rung leis­tet gu­te Di­ens­te, um Vi­deo- oder Film­si­gna­le in 576i oder 1 080i treff­si­cher zu wan­deln. Al­le Re­gis­ter zieht Op­po bei der Ana­ly­se der Disc-da­ten: Hier fin­den Sie nicht nur Hin­wei­se zur Da­ten­ra­te, dem Bild­for­mat, den Ton­spu­ren und zur Ausgabe der Da­ten, son­dern auch ei­ne de­tail­lier­te Hdr-ana­ly­se ist mög­lich. Hal­ten Sie die In­fo-tas­te län­ger ge­drückt, kön­nen Sie den Dy­na­mik­um­fang der Uhd-blu-ray-discs ein­se­hen, was hilf­reich sein kann, um das Hdr10-dis­play pas­send zum Con­tent ab­zu­stim­men. Be­sit­zer äl­te­rer TVS oder Pro­jek­to­ren oh­ne Hdr-un­ter­stüt­zung kom­men durch die HDR-SDR-WAND­lung den­noch in den Genuss, vom neu­en Disc-for­mat zu pro­fi­tie­ren, wenn­gleich bei der Vor­ga­be des Dy­na­mik­um­fangs Zu­rück­hal­tung an­ge­sagt ist, um Ban­ding-ar­te­fak­te zu ver­mei­den. Op­po er­laubt es so­gar den au­to­ma­ti­schen Si­gnal­ab­gleich mit dem Dis­play oder Pro­jek­tor au­ßer Kraft zu

„Zum UDP-203 von Op­po gibt es der­zeit kei­ne gleich­wer­ti­ge Al­ter­na­ti­ve .“

set­zen, so­dass sich z. B. der er­wei­ter­te Far­b­raum der Uhd-discs ge­si­chert aus­ge­ben lässt, selbst wenn im Sdr-for­mat zu­ge­spielt wird. Ein­zig bei der Wand­lung der Uhd-disc-da­ten in die vol­le Farb­auf­lö­sung wä­re mehr mög­lich ge­we­sen, hier ar­bei­ten Play­er von Pa­na­so­nic noch ge­nau­er. Für den ver­an­schlag­ten Preis von 850 Eu­ro (Us-mo­dell 550 Dol­lar) wä­re zu­dem ei­ne um­fang­rei­che­re Vi­deo­sek­ti­on Pflicht ge­we­sen, der UDP-203 kommt über Stan­dard-bild­reg­ler nicht hin­aus. Statt­des­sen legt Op­po den Fo­kus auf die Au­dio­sek­ti­on und er­mög­licht ei­nen um­fang­rei­chen Abgleich des ei­ge­nen Laut­spre­cher-set­ups, falls die in­ter­nen Hd-au­dio-de­co­der des Play­ers und der ana­lo­ge Mehr­ka­nal­aus­gang ver­wen­det wer­den.

Pre­mi­um HDR

Ein wei­te­rer Kauf­grund dürf­te die Dolby-vi­si­on-bildwie­der­ga­be mit aus­ge­wähl­ten Discs wie „Ich – Ein­fach un­ver­bes­ser­lich“und „Re­si­dent Evil Ven­det­ta“sein. Noch be­vor LG das Dolby-vi­si­on-up­date für den UP970 zur Ver­fü­gung stell­te, ge­lang es Op­po mit dem UDP-203 Dolby-vi­si­on-si­gna­le feh­ler­frei aus­zu­ge­ben. Die statt­li­che Bau­grö­ße des Play­ers und das hoch­wer­ti­ge Lauf­werk kom­men auch den Lauf­werks­ge­räu­schen zu­gu­te, die im nor­ma­len Be­trieb äu­ßerst de­zent aus­fal­len. Le­dig­lich beim Film­start und wäh­rend der La­de­pau­sen macht der Play­er hör­bar auf sich auf­merk­sam. Die Be­die­nung ge­lingt je­der­zeit ra­sant, nur die Tas­ten­be­le­gung und die Druck­punk­te der Xxl-fern­be­die­nung fal­len nicht ganz über­zeu­gend aus, häu­fig be­en­de­ten wir die Wie­der­ga­be, an­statt die Spul­tas­te zu drü­cken. Die Tas­ten­be­leuch­tung der Fern­be­die­nung wird be­reits durch Be­we­gun­gen ak­ti­viert, wol­len Sie die Bat­te­ri­en scho­nen, kön­nen Sie durch das gleich­zei­ti­ge Drü­cken der Dim­mer- und Null­tas­ten die Be­leuch­tung de­ak­ti­vie­ren.

Ge­lun­ge­ne Dolby-pre­mie­re

Mit ei­ner ra­san­ten Be­di­en­ge­schwin­dig­keit, kon­kur­renz­lo­ser For­mat­un­ter­stüt­zung und hoch­wer­ti­ger Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät eig­net sich der UDP-203 als Spiel­part­ner für an­spruchs­vol­le Heim­ki­no- und Wohn­zim­mer­in­stal­la­tio­nen. Ein­zig der sat­te Auf­preis zur Us-ver­si­on kratzt am Image des Play­ers und für die ver­an­schlag­ten 850 Eu­ro soll­te ei­ne um­fang­reich ein­stell­ba­re Vi­deo­nach­be­ar­bei­tung ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit dar­stel­len. Wenn Sie da­ge­gen auf der Su­che nach ei­nem zu­ver­läs­si­gen Vi­deound Au­dio­ab­spie­ler sind, der die wich­tigs­ten Bild- und Ton­for­ma­te äl­te­rer und neu­er Discs un­ter­stützt, dann gibt es zum UDP203 von Op­po der­zeit kei­ne gleich­wer­ti­ge Al­ter­na­ti­ve.

Zwei Hdmi-aus­gän­ge sieht man häu­fi­ger, ein Hdmi-ein­gang hat da­ge­gen Sel­ten­heits­wert. Meh­re­re Usb-ports, ana­lo­ge Mehr­ka­nal­aus­gän­ge und zahl­rei­che wei­te­re Schnitt­stel­len für ei­ne Netz­wer­k­in­stal­la­ti­on las­sen kei­ne Wün­sche auf­kom­men

Die be­leuch­te­te Fern­be­die­nung ist wuch­tig ge­stal­tet. Drü­cken Sie die Tas­ten Dim­mer und 0 gleich­zei­tig, kön­nen Sie die Be­leuch­tung de­ak­ti­vie­ren

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