Kurz notiert

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme – Landkreis West (W / West-Ausgabe) - - POLITIK -

Ver­hal­te­ne Be­tei­li­gung

ISTAN­BUL Bei der Tür­kei-Wahl in Deutsch­land ist die Be­tei­li­gung bis­lang ver­hal­ten: In den ers­ten sie­ben Ta­gen der Ab­stim­mung ga­ben bis Mitt­woch 343 129 der 1,44 Mil­lio­nen Wahl­be­rech­tig­ten in Deutsch­land ih­re Stim­me ab, wie aus der Sta­tis­tik der tür­ki­schen Wahl­kom­mis­si­on her­vor­geht. Das ent­spricht sechs Ta­ge vor dem En­de der Ab­stim­mung im Aus­land ei­ner Quo­te von 23,8 Pro­zent. Die über­wie­gen­de An­zahl der Wäh­ler (312 627) stimm­te in den 13 tür­ki­schen Kon­su­la­ten in Deutsch­land ab. 30502 Wäh­ler mach­ten von der Mög­lich­keit Ge­brauch, an Grenz­über­gän­gen der Tür­kei zu wäh­len. dpa Haft für Schlep­per

KECSKEMET Im Pro­zess um den Tod von 71 Flücht­lin­gen in ei­nem Kühl­last­wa­gen hat ein un­ga­ri­sches Ge­richt vier An­ge­klag­te zu je­weils 25 Jah­ren Zucht­haus ver­ur­teilt. Das Ge­richt in Kecskemet (Sü­dun­garn) sah es als er­wie­sen an, dass die drei Bul­ga­ren – der Fah­rer des Last­wa­gens, der Fah­rer des Be­gleit­fahr­zeugs und ein Or­ga­ni­sa­tor – so­wie der af­gha­ni­sche Ban­den­chef die 71 Men­schen ge­tö­tet ha­ben. Die Ur­tei­le sind noch nicht rechts­kräf­tig. Der ab­ge­stell­te Lkw mit den Lei­chen der Flücht­lin­ge war am 27. Au­gust 2015 auf ei­ner Au­to­bahn in Ös­ter­reich ge­fun­den wor­den. Die Flücht­lin­ge im La­de­raum wa­ren nach spä­tes­tens drei St­un­den qual­voll er­stickt. dpa EU für Ver­gel­tungs­z­öl­le

BRÜSSEL Die EU-Län­der ha­ben sich ge­schlos­sen für eu­ro­päi­sche Ver­gel­tungs­z­öl­le auf US-Pro­duk­te wie Whis­key, Je­ans und Mo­tor­rä­der aus­ge­spro­chen. Ei­nem ent­spre­chen­den Vor­schlag der EU-Kom­mis­si­on stimm­ten sie ges­tern ein­stim­mig zu. Da­mit re­agie­ren die EUStaa­ten auf die von US-Prä­si­dent Do­nald Trump ver­häng­ten Son­der­ab­ga­ben auf Stahl- und Alu­mi­ni­um­pro­duk­te. Auf die Im­por­te wer­den seit An­fang Ju­ni Zöl­le in Hö­he von 25 Pro­zent bei Stahl und zehn Pro­zent bei Alu­mi­ni­um fäl­lig. Die­se wer­den von den Eu­ro­pä­ern als nicht ver­ein­bar mit den Re­geln der Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on WTO an­ge­se­hen. dpa

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