So weit, so ei­nig

Heuberger Bote - - WIR IM SÜDEN - Von Ka­ra Ball­arin ●» k.ball­[email protected]­ebi­sche.de

Die Wind­kraft ist ein heik­les The­ma im grün­schwar­zen Re­gie­rungs­bünd­nis von Ba­den-Würt­tem­berg. Die Grü­nen set­zen sich klar für ei­nen Aus­bau ein, um mehr Strom aus re­ge­ne­ra­ti­ven Ener­gie­quel­len zu er­zeu­gen. Die CDU un­ter­stützt dies im Prin­zip auch, sieht Ba­den-Würt­tem­berg al­ler­dings nicht als ge­eig­ne­ten Stand­ort für Wind­rä­der. Der Wind in Deutsch­land bläst eben stär­ker im Nor­den.

Nun zie­hen die bei­den La­ger an ei­nem Strang, um die Ver­ga­be von Wind­kraft­an­la­gen auf Bun­des­ebe­ne zu än­dern. Die­se Ei­nig­keit ist nicht über­ra­schend, geht es da­bei doch nicht um wei­te­re Wind­rä­der auf der Alb oder im Schwarz­wald. Es geht da­bei nur dar­um, ei­ne Ge­set­zes­lü­cke zu schlie­ßen.

Deut­lich kon­tro­ver­ser wird die Dis­kus­si­on ver­lau­fen, wenn sich Um­welt­mi­nis­ter Franz Un­ter­stel­ler da­für ein­set­zen soll­te, wie­der mehr Wind­rä­der im Sü­den bau­en zu kön­nen. Bei den seit 2017 gel­ten­den bun­des­wei­ten Aus­schrei­bun­gen zieht der Süd­wes­ten näm­lich fast im­mer den Kür­ze­ren. Dass Un­ter­stel­ler dies ger­ne än­dern möch­te, ist kein Ge­heim­nis.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.