13 000 neue Pfle­ge­stel­len

Pfle­ge­stär­kungs­ge­setz be­schlos­sen – Kri­tik an Spahn-Plan

Heuberger Bote - - ERSTE SEITE -

(AFP/sz) - Mit ei­nem gro­ßen Maß­nah­men­pa­ket will die Re­gie­rung dem Pfle­ge­not­stand in Deutsch­land ent­ge­gen­tre­ten. Der Bun­des­tag be­schloss am Frei­tag das von Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) in­iti­ier­te Pfle­ge­stär­kungs­ge­setz, mit dem per­so­nel­le Eng­päs­se be­kämpft wer­den sol­len. Spahn sprach in Ber­lin vom „größ­ten Schritt in der Pfle­ge seit über 20 Jah­ren“. Das So­fort­pro­gramm sieht un­ter an­de­rem vor, dass in der sta­tio­nä­ren Al­ten­pfle­ge 13 000 neue Stel­len ge­schaf­fen und fi­nan­ziert wer­den.

Kri­tik muss­te Spahn der­weil für sei­nen in der „Schwä­bi­schen Zei­tung“ge­äu­ßer­ten Vor­schlag ein­ste­cken, dass Kin­der­lo­se künf­tig hö­he­re So­zi­al­bei­trä­ge leis­ten sol­len. Ka­bi­netts­kol­le­ge Hu­ber­tus Heil (SPD) wies die For­de­rung zu­rück. Es sei ei­ne „schrä­ge Idee“, Kin­der­lo­se zu be­stra­fen, zu­mal die Kin­der­lo­sig­keit in vie­len Fäl­len un­ge­wollt sei, er­klär­te der Ar­beits­mi­nis­ter.

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