„Die Fra­ge nach ei­nem Ver­kauf stellt sich nicht“

RRPS-Fi­nanz­chef Mar­cus Was­sen­berg über ei­nen har­ten Br­ex­it und die Pro­ble­me der eng­li­schen Mut­ter Rolls-Roy­ce

Heuberger Bote - - WIRTSCHAFT -

- Un­ru­hi­ge Ta­ge bei Rolls-Roy­ce Po­wer Sys­tems (RRPS) am Bo­den­see: Ner­vös blickt der Mo­to­ren­bau­er aus Fried­richs­ha­fen nach Lon­don, wo das bri­ti­sche Par­la­ment nächs­te Wo­che dar­über ab­stimmt, ob das Kö­nig­reich aus der Eu­ro­päi­schen Uni­on aus­schei­det. Kommt es zum Br­ex­it, hät­te RRPS plötz­lich ei­ne Kon­zern­mut­ter au­ßer­halb der EU, die zu­dem noch in mas­si­ven wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten steckt. Ben­ja­min Wa­ge­ner, Hen­drik Groth und Mar­tin Hen­nings ha­ben RRPS Fi­nanz­chef ge­trof­fen und ge­fragt – nach den Pla­nun­gen für den Fall ei­nes ab­rup­ten Aus­schei­dens Groß­bri­tan­ni­ens aus der Uni­on und nach den Pro­ble­men des bri­ti­schen Tra­di­ti­ons­kon­zerns Rolls-Roy­ce.

Für RRPS wä­re ein har­ter Br­ex­it ein schwe­rer Schlag, oder?

FO­TO: FE­LIX KÄST­LE

Der Rhein­län­der Mar­cus A. Was­sen­berg, seit 2015 Fi­nanz­chef von RRPS mit der be­kann­ten Mar­ke MTU und da­vor beim Wind­ener­gie­an­la­gen­bau­er Sen­vi­on, im Ge­spräch mit den Re­dak­teu­ren der „Schwä­bi­schen Zei­tung“: „Wir ha­ben im Mo­ment al­les an­de­re als ein Be­schäf­ti­gungs­ri­si­ko.“

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