Der Frie­dens­no­bel­preis

Heuberger Bote - - NACHRICHTE­N & HINTERGRUN­D -

Der

Frie­dens­no­bel­preis gilt als die welt­weit wich­tigs­te Aus­zeich­nung für Ver­diens­te um Abrüs­tung, Frie­dens­si­che­rung und Men­schen­rech­te.

Ge­stif­tet wur­de der Preis vom schwe­di­schen Un­ter­neh­mer und Er­fin­der des Dy­na­mits, Alfred No­bel (18331896). Die Ver­lei­hung fin­det am To­des­tag No­bels, dem 10. De­zem­ber, in Nor­we­gens Haupt­stadt Os­lo statt. Ak­tu­ell ist der Frie­dens­no­bel­preis mit neun Mil­lio­nen Schwe­di­schen Kro­nen (et­wa 830 000 Eu­ro) do­tiert. In die­sem Jahr wur­den 301 Kan­di­da­ten no­mi­niert, dar­un­ter 78 Or­ga­ni­sa­tio­nen. Der Frie­dens­no­bel­preis wur­de zum ers­ten Mal 1901 ver­lie­hen: an den Grün­der des Ro­ten Kreu­zes, Hen­ry Dun­ant, und den Grün­der der in­ter­na­tio­na­len Li­ga für Frie­den, den fran­zö­si­schen Par­la­men­ta­ri­er Frédé­ric Pas­sy. Das No­bel­ko­mi­tee, das den oder die Preis­trä­ger aus­wählt, ist ein vom nor­we­gi­schen Par­la­ment ein­ge­setz­ter Aus­schuss. Das Ko­mi­tee be­steht aus fünf Mit­glie­dern – der­zeit zwei Frau­en und drei Män­ner. (epd)

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