Haa­re und Hor­mo­ne

Heuberger Bote - - GESUND & FIT -

Haar­aus­fall bei Män­nern be­ruht meis­tens auf ei­ner Tes­to­ste­ronÜber­emp­find­lich­keit der Fol­li­kel, al­so den „Haar­fa­bri­ken“in der Kopf­haut. Wer al­so Ge­heim­rats­ecken oder Glat­ze hat, muss kein tes­to­ste­ron­ge­flu­te­ter Su­per­mann sein. Denn ent­schei­dend ist die Emp­find­lich­keit auf das Hor­mon, und nicht des­sen Pro­duk­ti­on in den Ho­den. In der Ge­sell­schaft wer­den Män­ner mit Haar­aus­fall ten­den­zi­ell als äl­ter und da­mit als le­bens­er­fah­re­ner wahr­ge­nom­men, aber auch als we­ni­ger do­mi­nant, dy­na­misch und mas­ku­lin. Was den Lei­dens­druck er­klä­ren könn­te, der sich bei den Be­trof­fe­nen auf­baut. Sie kön­nen dem je­doch ent­ge­hen, in­dem sie sich das Kopf­haar auf ei­ne kom­plet­te Glat­ze her­un­ter­stut­zen. Dies wird im All­ge­mei­nen als Zei­chen von Stär­ke – bis hin zur Bru­ta­li­tät – wahr­ge­nom­men, wie es et­wa bei kahl ge­scho­re­nen Straf­ge­fan­ge­nen oder Skin­heads der Fall ist. Auf ha­ge­ren Kör­pern gel­ten Kom­plett­glat­zen aber auch, wie et­wa bei Mön­chen, als Aus­druck der As­ke­se. (zit)

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