Rei­ni­gung des Trep­pen­hau­ses ist Ver­mie­ter­sa­che

Heuberger Bote - - IMMOBILIEN -

Für die ge­mein­sam ge­nutz­ten Räu­me im Haus ist der Ver­mie­ter zu­stän­dig. Die Aus­ga­ben für die Rei­ni­gung des Trep­pen­hau­ses, der Flu­re oder an­de­rer Ge­mein­schafts­räu­me zäh­len aber als Be­triebs­kos­ten, er­klärt der Deut­sche Mie­ter­bund (DMB). Das be­deu­tet, dass sie über die Be­triebs­kos­ten­ab­rech­nun­gen an­tei­lig auf die Mie­ter um­ge­legt wer­den kön­nen – wenn der Miet­ver­trag dies vor­sieht. Statt­des­sen kön­nen die Mie­ter im Miet­ver­trag aber auch da­zu ver­pflich­tet wer­den, Trep­pen­haus, Dach­bo­den oder Kel­ler selbst sau­ber zu hal­ten. Die Haus­ord­nung oder ein Rei­ni­gungs­plan le­gen dann ge­nau fest, wo und in wel­chen Ab­stän­den ge­putzt wer­den muss. Auf die Ein­hal­tung muss der Ver­mie­ter ach­ten.

Küm­mern sich ein­zel­ne Mie­ter nicht aus­rei­chend um ih­re Auf­ga­ben, kann der Ver­mie­ter sie laut DMB ab­mah­nen oder Scha­dens­er­satz for­dern: Er kann ei­ne Putz­hil­fe be­auf­tra­gen und die Kos­ten dem Mie­ter, der das Trep­pen­haus nicht ge­putzt hat, in Rech­nung stel­len. Wenn nach­läs­sig ge­putzt wird, darf der Ver­mie­ter die Rei­ni­gungs­ar­bei­ten nicht ein­fach an ein Un­ter­neh­men über­tra­gen und die Kos­ten auf al­le Mie­ter ver­tei­len. Dies ist nur mit Zu­stim­mung al­ler Mie­ter im Haus mög­lich. (dpa)

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