PiS tri­um­phiert in Po­len

Ge­misch­te Ge­füh­le in Ber­lin und Brüs­sel nach der Wahl

Heuberger Bote - - ERSTE SEITE -

(dpa) - Nach ei­nem kla­ren Sieg bei der Par­la­ments­wahl in Po­len sieht sich die na­tio­nal­kon­ser­va­ti­ve Re­gie­rungs­par­tei Recht und Ge­rech­tig­keit (PiS) in ih­rem Kurs be­stä­tigt. Po­li­ti­sche Be­ob­ach­ter in War­schau er­war­ten nun ei­ne ag­gres­si­ve­re Gan­gart der Na­tio­nal­kon­ser­va­ti­ven. In Ber­lin und Brüs­sel blickt man mit ge­misch­ten Ge­füh­len auf den Er­folg der PiS.

Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) gra­tu­lier­te und er­klär­te, man wol­le auch mit der neu­en Re­gie­rung die „en­ge Zu­sam­men­ar­beit fort­set­zen“. Je­doch gibt es vie­le Kon­flik­te: Po­len zählt zu den schärfs­ten Kri­ti­kern von Mer­kels Flücht­lings­po­li­tik. Auch die De­bat­te um mög­li­che Re­pa­ra­ti­ons­for­de­run­gen an Deutsch­land be­las­tet das Ver­hält­nis. In Brüs­sel dürf­te der PiS-Wahl­sieg Kopf­zer­bre­chen be­rei­ten, hat die Re­gie­rung nach Jah­ren des Streits mit der EU doch vol­le Rü­cken­de­ckung der Wäh­ler be­kom­men.

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