Wild­un­fall­ge­fahr steigt im Herbst

Heuberger Bote - - TIERE -

(dpa) - Im Herbst steigt die Ge­fahr von Wild­un­fäl­len. Au­to­fah­rer soll­ten al­so der­zeit be­son­ders auf Land­stra­ßen auf­merk­sam un­ter­wegs sein. Vor al­lem, wenn die­se durch Wäl­der und ent­lang von Wie­sen füh­ren. Die Tie­re sind häu­fig wäh­rend der Däm­me­rung un­ter­wegs – ge­fähr­lich sei­en et­wa die Mor­gen­stun­den zwi­schen 6.00 und 8.00 Uhr, er­klärt der Deut­sche Jagd­ver­band.

Von Ok­to­ber bis De­zem­ber und April bis Mai ist das Ri­si­ko am höchs­ten. Das zei­gen Zah­len des Ge­samt­ver­bands der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV). Zum Jah­res­en­de hin kom­me es et­wa zu vie­len Un­fäl­len mit Hir­schen. 2018 ha­ben die Au­to­ver­si­che­rer um die 268 000 Wild­un­fäl­le re­gis­triert, 7000 we­ni­ger als im Vor­jahr. Der Jagd­ver­band spricht von mehr als 230 000 Kol­li­sio­nen pro Jahr.

Der wich­tigs­te Tipp lau­tet: Nicht wag­hal­sig aus­wei­chen, wenn plötz­lich ein Tier auf der Stra­ße auf­taucht. Ein Zu­sam­men­stoß sei oft nicht so ge­fähr­lich wie ei­ne Kol­li­si­on mit dem Ge­gen­ver­kehr oder ei­nem Stra­ßen­baum, er­klärt der Tüv Rhein­land. Stark brem­sen und das Lenk­rad fest­hal­ten sei­en al­so die kor­rek­ten Re­ak­tio­nen.

FO­TO: DPA

Wild­tie­re sind gern in der Däm­me­rung un­ter­wegs.

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