We­hin­gen denkt über Tem­po-30-Zo­nen nach

Fir­ma legt Gut­ach­ten vor – Ge­mein­de­rat ver­tagt Ent­schei­dung

Heuberger Bote - - HEUBERG -

(pm/sz) - Ein Ver­kehrs­kon­zept mit Tem­po-30-Zo­nen in We­hin­gen hat Rei­ner Ne­u­mann von der Fir­ma Mo­dus Con­sult dem Ge­mein­de­rat vor­ge­stellt. Da es aber noch Ab­stim­mungs­be­darf gibt, war der Ge­mein­de­rat ein­hel­lig der Auf­fas­sung, vor ei­ner ab­schlie­ßen­den Be­schluss­fas­sung zur Ein­rich­tung von Tem­po-30-Zo­nen zu­nächst die Vor­stel­lung der Pla­nun­gen zur Orts­kern­sa­nie­rung ab­zu­war­ten.

Be­reits im Jahr 2018 hat­te der Ge­mein­de­rat die Fir­ma Mo­dus Con­sult GmbH für Ver­kehrs- und Um­welt­pla­nung aus Ulm da­mit be­auf­tragt, Vor­schlä­ge zur Ein­rich­tung mög­li­cher Tem­po 30-Zo­nen in der Ge­samt­ge­mein­de zu er­ar­bei­ten. Die auf Ba­sis ei­ner von Mo­dus Con­sult durch­ge­führ­ten Ver­kehrs­un­ter­su­chung so­wie an­hand der ört­li­chen Stra­ßen­raum­struk­tu­ren und der Ver­kehrs­be­las­tung er­stell­ten Un­ter­su­chungs­er­geb­nis­se hat nun Rei­ner Ne­u­mann dem Ge­mein­de­rat an­schau­lich vor­ge­stellt und er­läu­tert. Ziel des Kon­zepts ist ei­ne flä­chen­haf­te Ver­kehrs­be­ru­hi­gung und ei­ne Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­si­cher­heit in Wohn­ge­bie­ten.

Im Rah­men der ört­li­chen Ver­kehrs­pla­nung soll auch ein in­ner­ört­li­ches Vor­fahrts­stra­ßen­netz fest­ge­legt wer­den. Des­we­gen sind für die in­ner­ört­li­chen Lan­des- und Kreis­stra­ßen (dies sind die Gos­hei­mer, Rei­chen­ba­cher und Dei­lin­ger Stra­ße, die St­ein­stra­ße so­wie für Tei­le der Wörth­stra­ße) und für das Ge­wer­be­ge­biet Fla­che Äcker-Och­se­nä­cker, kei­ne Zo­nen-Ge­schwin­dig­keits­be­gren­zung vor­ge­se­hen.

Für das ge­sam­te üb­ri­ge Orts­ge­biet wur­de die flä­chen­haf­te Ein­füh­rung von Tem­po 30-Zo­nen un­ter­sucht, die je­doch auch in Stu­fen be­zie­hungs­wei­se ab­schnitts­wei­se um­ge­setzt wer­den könn­ten.

Im Fal­le ei­ner Ein­füh­rung von Tem­po 30-Zo­nen müss­ten auf­grund der ver­än­der­ten Vor­fahrts­re­ge­lung an zahl­rei­chen Kreu­zun­gen und Ein­mün­dun­gen bis­her vor­han­de­ne Ver­kehrs­schil­der ent­fernt oder ge­gen die neue Zo­nen­be­schil­de­rung aus­ge­tauscht wer­den.

An meh­re­ren Stel­len sieht Ne­u­mann er­gän­zend zu ei­ner blo­ßen ver­än­der­ten Be­schil­de­rung auch ei­ne wei­te­re bau­li­che Um­ge­stal­tung des Ver­kehrs­rau­mes als sinn­voll oder er­for­der­lich an.

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