Kri­tik an AfD nach ver­ächt­li­chen Aus­sa­gen zu Ter­ror

Heuberger Bote - - NACHRICHTE­N & HINTERGRUN­D -

(dpa) - Die AfD hat für ver­ächt­li­che Re­ak­tio­nen aus ih­ren Rei­hen auf den Ter­ror von Hal­le mit zwei To­ten par­tei­über­grei­fend schar­fe Kri­tik be­kom­men. Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Schäu­b­le (CDU) nann­te es am Don­ners­tag „un­er­träg­lich“, dass über Twit­ter als Re­ak­ti­on „auf die­se von Ju­den­hass ge­trie­be­ne Tat wei­ter mit Ab- und Aus­gren­zung von Men­schen ge­spielt wird“. Das gel­te auch für den Ver­such, durch das Wei­ter­ver­brei­ten sol­cher Re­ak­tio­nen (per Ret­weet) „die Gren­zen des An­stands wei­ter aus­zu­tes­ten“, be­ton­te er.

Aus­lö­ser für den Streit war der Vor­sit­zen­de des Rechts­aus­schus­ses des Bun­des­tags, Ste­phan Brand­ner (AfD). Er hat­te auf Twit­ter un­ter an­de­rem ei­ne Nach­richt wei­ter­ver­brei­tet, in der die Fra­ge ge­stellt wur­de: „War­um lun­gern Po­li­ti­ker mit Ker­zen in Mo­sche­en und Sy­nago­gen rum?“Der Aus­schuss stell­te sich dar­auf­hin of­fen ge­gen sei­nen Vor­sit­zen­den.

Brand­ner ent­schul­dig­te sich am Don­ners­tag St­un­den nach der De­bat­te in ei­ner Er­klä­rung im Ple­num für sein Ver­hal­ten.

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