„Kunst ist Not­wen­dig­keit“

Fi­nis­sa­ge der Do­n­au­ga­le­rie 2019 – Künst­ler­ge­spräch

Heuberger Bote - - SPAICHINGE­N / REGION - Von Sieg­rid Bruch

- Mit ei­nem Rück­blick der Ga­le­rie­lei­te­rin An­na-Ma­ria Ehr­mann-Schindlbec­k und ei­nem Künst­ler­ge­spräch mit Jo­han­nes Pfeif­fer ist ein groß­ar­ti­ges Pro­jekt, die Do­n­au­ga­le­rie 2019, mit der Fi­nis­sa­ge am Frei­tag­abend zu En­de ge­gan­gen.

„Die grund­le­gen­de Vor­aus­set­zung jeg­li­cher Teil­nah­me an der Do­n­au­ga­le­rie ist die künst­le­ri­sche Qua­li­tät“, be­ton­te Ga­le­rie­lei­te­rin An­na­Ma­ria Ehr­mann-Schindlbec­k. Ver­schie­de­ne Me­di­en und Aus­drucks­wei­sen sol­len au­ßer­dem ver­tre­ten sein, mit Wer­ken, die ein gu­tes Zu­sam­men­spiel mit dem Um­feld er­ge­ben und die Do­nau mit ein­be­zie­hen. Künst­ler aus der Ge­gend, Künst­ler der Part­ner­städ­te Bex und Dra­gu­i­gnan, in­ter­na­tio­na­le Be­rühmt­heit sorg­te für Auf­merk­sam­keit und Pres­ti­ge des Pro­jekts und Po­si­tio­nen, die in­no­va­ti­ve We­ge be­schrei­ten und das Pu­bli­kum auf un­ge­wöhn­li­che Wei­se an­spre­chen. Mit Letz­te­rem hat in der neu­en Auf­la­ge der Do­n­au­ga­le­rie ein be­deu­ten­der Zu­ge­winn statt­ge­fun­den, so die Ga­le­rie­lei­te­rin.

Vom Vor­platz der Stadt­hal­le bis zum Stadt­park hat­te sich so ein ab­wechs­lungs­rei­cher Skulp­tu­ren­rund­gang er­ge­ben, bei dem die Be­su­cher im­mer wie­der Mo­men­te des Stau­nens er­le­ben konn­ten. Die Do­n­au­ga­le­rie ist ein Werk vie­ler, ein Pro­jekt, das in sei­ner Ent­ste­hung Men­schen zu­sam­men­bringt und neue Ko­ope­ra­tio­nen her­vor­ruft, er­klär­te An­na-Ma­ria Ehr­mann-Schindlbec­k. Da­mit die Er­in­ne­rung an die Do­n­au­ga­le­rie 2019 stets auf­ge­frischt wer­den kann, wur­de ein Ka­ta­log her­aus­ge­ge­ben.

Der In­stal­la­ti­ons­künst­ler Jo­han­nes Pfeif­fer sprach zum Ab­schluss über sein Werk „Met­a­mor­pho­se 2003 – 2019“. Es war 2003 zur Gar­ten­schau als „Wald­la­by­rinth“ent­stan­den und hat ei­ne kraft­vol­le Ver­wand­lung er­hal­ten – dies war der Be­ginn der „Met­a­mor­pho­se“. Es ha­be ihn fas­zi­niert, dass er sei­ne Ar­beit für die Do­n­au­ga­le­rie mit Holz­stäm­men und Bi­tu­men neu­ge­stal­ten konn­te, ein tol­les Er­leb­nis, be­ton­te Pfeif­fer. In der Dis­kus­si­on wur­de die Fra­ge ge­stellt, „Was ist Kunst“. Der Künst­ler: „Kunst hat der Mensch im­mer ge­braucht, um et­was aus­zu­drü­cken. Kunst ist Not­wen­dig­keit“.

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