Ver­fah­ren ge­gen Bo­dan-Werft-Chefs ein­ge­stellt

Heuberger Bote - - WIRTSCHAFT -

(bb) Das Ver­fah­ren we­gen In­sol­venz­ver­schlep­pung und Un­treue ge­gen die letz­ten bei­den Ge­schäfts­füh­rer der Bo­dan-Werft in Kressbronn ist ge­gen die Zah­lung ei­ner Geld­sum­me in Hö­he von ins­ge­samt 20 000 Eu­ro ein­ge­stellt wor­den. Dar­auf ha­ben sich am zwei­ten Ver­hand­lungs­tag al­le Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten ge­ei­nigt. Im Mit­tel­punkt der Sit­zung am Diens­tag stand die Ver­neh­mung von vier Zeu­gen, dar­un­ter der In­sol­venz­ver­wal­ter. Er be­rich­te­te, dass die Bo­dan-In­sol­venz aus sei­ner Sicht ei­ne „sau­ber ab­ge­wi­ckel­te In­sol­venz“und „kein skan­da­lö­ses Ver­fah­ren“ge­we­sen sei. Die­ser An­sicht schlos­sen sich schließ­lich auch Ge­richt und Staats­an­walt­schaft an und stell­ten das Ver­fah­ren ge­gen Ro­bert Ditt­mann, der sich we­gen In­sol­venz­ver­schlep­pung und vor­sätz­li­cher Bank­rott­er­klä­rung in 25 Fäl­len ver­ant­wor­ten muss­te, ge­gen ei­ne Zah­lung von 15 000 Eu­ro ein. Auch das Ver­fah­ren ge­gen sei­nen Va­ter Wil­helm Ditt­mann we­gen Un­treue in drei Fäl­len wur­de ge­gen ei­ne Auf­la­ge von 5000 Eu­ro ein­ge­stellt.

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