Klu­ge mul­ti­me­di­al

Heuberger Bote - - KULTUR -

Schlägt man Klu­ge bei Wi­ki­pe­dia nach, be­ginnt der Bei­trag mit ei­ner Auf­zäh­lung: „Alex­an­der Klu­ge ist ein deut­scher Fil­me­ma­cher, Fern­seh­pro­du­zent, Schrift­stel­ler, Dreh­buch­au­tor, Phi­lo­soph und Rechts­an­walt“. Seit 2017 müss­te man hin­zu­fü­gen: Er ist auch Aus­stel­lungs­ma­cher. „Plu­ri­ver­sum. Die poe­ti­sche Kraft der Theo­rie“war in Es­sen, Wi­en und Mün­chen zu se­hen.

Klu­ge, 1932 in Hal­ber­stadt ge­bo­ren, stu­dier­te Rechts­wis­sen­schaft, Ge­schich­te und Kir­chen­mu­sik und pro­mo­vier­te über die uni­ver­si­tä­re Selbst­ver­wal­tung. Da­nach voll­ende­te er sei­ne Aus­bil­dung als Jus­ti­zi­ar beim In­sti­tut für So­zi­al­for­schung in Frank­furt. Seit 1962 lehr­te er an der HfG in Ulm. Es gibt von ihm zahl­rei­che

Ar­bei­ten zu Theo­rie und Ana­ly­se

des Films, und au­ßer­dem hat er selbst 57 Fil­me ge­dreht, dar­un­ter 1966 „Ab­schied von Ges­tern“, 1978 „Deutsch­land im Herbst“und 1989 „Die Macht der Ge­füh­le“. Dar­über hin­aus hat er bis­lang 32 Bü­cher ge­schrie­ben – „Le­bens­läu­fe“(1962), „Ge­schich­te und Ei­gen­sinn“(1981), „Chro­nik der Ge­füh­le“(2000). Mit der Grün­dung der Fir­ma dctp hat Klu­ge ei­ne un­ab­hän­gi­ge Platt­form im Pri­vat­fern­se­hen auf­ge­baut. (man)

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