Yo­ga-Trai­ning ver­bin­det Kör­per, Geist und See­le

Im neu­en Stu­dio „Ge­ne­sis I Yo­ga“in Tros­sin­gen soll ein­sei­ti­gen Be­we­gun­gen ent­ge­gen wirkt wer­den

Heuberger Bote - - LOKALER SPORT - Von Si­mon Schnei­der

– Im al­ten Bahn­hofs­ge­bäu­de in Tros­sin­gen wird ab so­fort die Sport­art Yo­ga be­trie­ben. Denn: Sue Bas­ti­an und Ly­dia Gla­e­ser sind dort ein­ge­zo­gen und ha­ben jüngst ih­re neue und zer­ti­fi­zier­te Yo­ga-Schu­le „Ge­ne­sis I Yo­ga“of­fi­zi­ell er­öff­net.

Wo frü­her die Glei­se la­gen und die Rei­sen­den auf den Zug war­te­ten, wird ab so­fort mit ei­nem ziel­ge­rich­te­ten Yo­ga­trai­ning See­le, Geist und Kör­per auf­ge­baut und ge­stärkt. In der Bahn­hof­stra­ße 9 in der neu­en Yo­ga-Schu­le von den Yo­ga-Leh­re­rin­nen Sue Bas­ti­an und Ly­dia Gla­e­ser wer­den ab so­fort von Mon­tag bis Frei­tag ver­schie­de­ne St­un­den an­ge­bo­ten, bei de­nen al­le drei Ebe­nen des Men­schen ge­stärkt wer­den sol­len.

Die Ex­per­tin­nen wis­sen ge­nau, wel­che Vor­tei­le Yo­ga mit sich bringt: „Vie­le Men­schen be­we­gen sich ein­sei­tig, ob im Be­ruf oder im Sport. Yo­ga wirkt hier ent­ge­gen, trai­niert den ge­sam­ten Kör­per und schafft ei­nen Aus­gleich“, sagt Sue Bas­ti­an un­se­rer Zei­tung. Sie zählt auf: „Fuß­bal­ler, die im­mer mit dem glei­chen Fuß schie­ßen, Hand­bal­ler die für ih­ren Wurf im­mer mit ih­rer star­ken Hand wer­fen oder Läu­fer, die zwar die Bei­ne und Aus­dau­er trai­nie­ren, aber häu­fig den Ober­kör­per mit­samt dem Rü­cken ver­nach­läs­si­gen – für al­le

Sport­ler ist Yo­ga sinn­voll“, weiß die er­fah­re­ne Bas­ti­an. Und auch für al­le nicht sport­lich Vor­be­las­te­ten sei­en die Yo­ga-St­un­den wich­tig und sinn­voll. Da­mit sol­len ab so­fort in Tros­sin­gen Hoch­leis­tungs­sport­ler ge­nau­so pro­fi­tie­ren wie Men­schen mit Be­we­gungs­ein­schrän­kun­gen oder sons­ti­gen Han­di­caps. Mehr­mals am Tag bie­ten die bei­den Yo­ga-Leh­re­rin­nen da­für ver­schie­de­ne St­un­den an,und ge­hen da­bei in­di­vi­du­ell auf je­de Per­son ein, da­mit nie­mand über- oder un­ter­for­dert sei.

Die St­un­den be­inhal­ten im­mer al­le Ele­men­te, die die kör­per­li­che, see­li­sche und geis­ti­ge Ebe­ne be­inhal­ten und ent­we­der im Sit­zen, lie­gend auf Trai­nings­mat­ten oder im Ste­hen prak­ti­ziert wer­den. Die kör­per­li­che Ebe­ne kon­zen­triert sich auf die Stär­kung des Ske­lets, der Mus­keln, Ge­len­ke und Fas­zi­en so­wie de­ren Deh­nung für grö­ße­re Fle­xi­bi­li­tät. „So wer­den Schmer­zen ge­lin­dert und Krank­hei­ten vor­ge­beugt und ge­heilt. Au­ßer­dem ver­grö­ßert sich die Mus­kel­mas­se“, hebt Sue Bas­ti­an her­vor. Ge­dehnt wird ab so­fort in der Tros­sin­ger Bahn­hof­stra­ße auch der Geist, in­dem Wün­sche und Ge­dan­ken fo­kus­siert wer­den sol­len. Bei den Übun­gen fließt auch die Lie­be zu Gott ein, des­halb nen­nen die bei­den ihr An­ge­bot auch „Christ­li­ches Yo­ga“– ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus Ge­bet und kör­per­li­cher Stär­kung so­wie der Hin­wen­dung zu Gott.

Im Yo­ga lie­ge auch die Atem­übung für die See­le und das Ak­ti­vie­ren ein­zel­ner Or­ga­ne für ei­nen ge­sun­den Hor­mon­haus­halt im Fo­kus. „In un­se­ren St­un­den wer­den De­pres­sio­nen ge­löst und trau­ma­ti­sche Er­eig­nis­se ver­ar­bei­tet. Au­ßer­dem sei es be­ein­dru­ckend, wenn Teil­neh­mer aus un­ter­schied­li­chen Le­bens­be­rei­chen und Fit­ness-Le­veln ge­mein­sam ei­ne St­un­de durch­leb­ten und sie am En­de als Ein­heit im sel­ben Rhyth­mus tief ein- und aus­at­me­ten“, so die Be­ob­ach­tun­gen von Gla­e­ser.

FO­TO: SI­MON SCHNEI­DER

Die Yo­ga-Leh­re­rin­nen Sue Bas­ti­an (un­ten) und Ly­dia Gla­e­ser bie­ten ab so­fort St­un­den in ih­rer neu­en Yo­ga-Schu­le in der Tros­sin­ger Bahn­hof­stra­ße an.

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