Un­ter­schied zwi­schen Ap­fel­saft und Ap­fel­nek­tar

Heuberger Bote - - ERNÄHRUNG -

(dpa) - Im Su­per­markt­re­gal la­gern Ap­fel­saft, Ap­fel­nek­tar und so­ge­nann­te Ap­fel­saft­ge­trän­ke oft di­rekt ne­ben­ein­an­der. Steht Ap­fel­nek­tar oder Ap­fel­saft­ge­tränk auf dem Eti­kett, so be­steht der In­halt – an­ders als bei Ap­fel­saft – aber nicht kom­plett aus Früch­ten. Bei den Ge­trän­ken dür­fen Was­ser, Zu­cker und Aro­ma­stof­fe zu­ge­setzt wer­den, er­läu­tert der Ver­brau­cher­ser­vice Bay­ern. Ap­fel­nek­tar dür­fe pro Li­ter 200 Gramm Zu­cker ent­hal­ten, zur Hälf­te muss er aus Ap­fel­saft be­ste­hen. Im Ap­fel­saft­ge­tränk müs­sen nur 30 Pro­zent Saft ste­cken, ei­ne Ober­gren­ze für Zu­cker gibt es dar­über hin­aus nicht. Wer da­ge­gen zu rei­nem Ap­fel­saft greift, hat da­mit ei­ne gu­te Er­gän­zung zur ge­sun­den Er­näh­rung – der Saft ent­hält Vit­ami­ne, Ka­li­um, Kal­zi­um und Ma­g­ne­si­um. Rei­ner Ap­fel­saft hat aber auch Nach­tei­le: We­gen sei­nes ho­hen ei­ge­nen Zu­cker­ge­halts soll­te man al­ler­dings nicht mehr als ein Glas da­von am Tag trin­ken.

FOTO: DPA

Als Schor­le viel ge­sün­der: Rei­ner Ap­fel­saft ist sehr süß.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.