Mar­got Käß­mann über das „Mit­tel ge­gen Ein­sam­keit“

Heuberger Bote - - JOURNAL -

(61, Fo­to: dpa), evan­ge­li­sche Theo­lo­gin, hält Freund­schaf­ten für das „bes­te Mit­tel ge­gen Ein­sam­keit“. Kin­der wohn­ten oft­mals weit weg, im­mer mehr Men­schen leb­ten al­lein, Ehen schei­ter­ten häu­fig, sag­te Käß­mann der „Bild am Sonn­tag“. „Wenn Män­ner ge­hen, blei­ben Freun­din­nen.“Den be­son­de­ren Wert von Freund­schaf­ten ha­be sie un­ter an­de­rem in der Zeit ih­rer Schei­dung ge­spürt, so Käß­mann. „Auch bei mei­ner Krebs­dia­gno­se war es sehr tröst­lich, Freun­de an mei­ner Sei­te zu ha­ben.“Ähn­li­che Er­fah­run­gen ha­be sie bei ih­rem Rück­tritt als Rats­vor­sit­zen­de der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD) ge­macht. „Wenn es dir rich­tig schlecht geht, dann weißt du, wer ein wirk­li­cher Freund ist und wer nicht.“Freund­schaft un­ter Frau­en ver­lau­fe an­ders als un­ter Män­nern. „Bei Frau­en geht es sehr schnell um sehr per­sön­li­che Sa­chen.“(kna)

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