Haus­frau­en pro­fi­tie­ren von Ries­ter-Ren­te

Heuberger Bote - - GELD & SERVICE -

(fh) - Im­mer mehr Frau­en droht Al­ters­ar­mut – be­dingt durch Ba­by­pau­sen, Teil­zeit­ar­beit, Haus­frau­en­da­sein und häu­fig ge­rin­ge­re Ge­häl­ter. Und das, ob­wohl ih­re Le­bens­er­war­tung die der Män­ner um durch­schnitt­lich sechs Jah­re über­steigt. Ei­nen sinn­vol­len Weg zur Vor­sor­ge bie­tet die Ries­terRen­te hier auch für Haus­frau­en. Ries­ter-Spa­rer er­hal­ten ei­ne Gr­und­zu­la­ge von 175 Eu­ro pro Jahr so­wie je 185 Eu­ro für Kin­der, die vor 2008 ge­bo­ren wur­den, und je 300 Eu­ro für je­des ab 2008 ge­bo­re­ne Kind. In 20 Jah­ren be­kä­me ei­ne Mut­ter von zwei klei­nen Kin­dern al­so rund 15 000 Eu­ro ge­schenkt. Ver­hei­ra­te­te Haus­frau­en pro­fi­tie­ren be­son­ders, denn sie kön­nen – wenn der Ehe­mann un­mit­tel­bar för­der­be­rech­tigt ist und ei­nen Ries­ter-Ver­trag be­sitzt – eben­falls ei­nen Ver­trag ab­schlie­ßen, ob­wohl sie kein ei­ge­nes Ein­kom­men ha­ben. Da­zu braucht die Frau le­dig­lich ei­nen Min­de­stei­gen­bei­trag von 60 Eu­ro jähr­lich ein­zah­len, be­kommt aber die vol­le Ries­ter-För­de­rung. Die Kin­der­zu­la­gen gibt es, so­lan­ge Kin­der­geld ge­zahlt wird. Zu be­ach­ten ist je­doch, dass die Haus­frau die ei­ge­ne vol­le Zu­la­ge nur dann be­kommt, wenn ihr Ehe­part­ner auch den Min­dest­be­trag von vier Pro­zent sei­nes ren­ten­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Vor­jah­res­ein­kom­mens in sei­nen Ver­trag ein­zahlt.

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