Schna­ken­jä­ger er­war­ten neu­en He­li­ko­pter

Heuberger Bote - - WIR IM SÜDEN -

(lsw) - Mit viel Ge­duld und gro­ßer Vor­freu­de er­war­ten die Schna­ken­jä­ger am Rhein den drit­ten Hub­schrau­ber für ih­ren Kampf ge­gen die Pla­ge­geis­ter. „Ak­tu­ell ge­plant ist, dass das Flug­ge­rät En­de No­vem­ber in den USA auf ein Schiff ge­la­den wird und zu uns kommt“, sag­te Nor­bert Be­cker von der Kom­mu­na­len Ak­ti­ons­ge­mein­schaft zur Be­kämp­fung der Schna­ken­pla­ge (Kabs) in Spey­er. Der Hub­schrau­ber wer­de dann vor Weih­nach­ten oder spä­tes­tens in der ers­ten Ja­nu­ar­wo­che in Deutsch­land er­war­tet und wohl in Ho­cken­heim sta­tio­niert.

Vie­le Brut­stät­ten kön­nen nur aus der Luft be­kämpft wer­den. Vom He­li­ko­pter aus ver­teilt die Kabs den bio­lo­gi­schen Wirk­stoff Bti, der die Lar­ven der Stech­mü­cken tö­tet.

Ins­ge­samt wer­den die Schna­ken­jä­ger dann über drei Hub­schrau­ber ver­fü­gen. „Wir kön­nen nicht in ein xbe­lie­bi­ges Flug­zeug stei­gen, son­dern brau­chen spe­zi­el­les Equip­ment“, be­ton­te Be­cker. „GPS und al­ler­lei High­tech kann man nicht ein­fach so er­set­zen.“

We­gen de­fek­ter He­li­ko­pter hat­ten die Ex­per­ten An­fang Ju­ni die klei­nen Blut­sau­ger nicht wie ge­wohnt aus der Luft ab­tö­ten kön­nen – dar­auf­hin wa­ren fast al­le Schna­ken ge­schlüpft, was stel­len­wei­se zu ei­ner Pla­ge führ­te. Das Ein­satz­ge­biet der Kabs reicht vom Kai­ser­stuhl im Sü­den bis Hes­sen im Nor­den und das rhein­land­pfäl­zi­sche Bin­gen im Wes­ten. 97 Ge­mein­den und Land­krei­se so­wie die Län­der Ba­den-Würt­tem­berg und Rhein­land-Pfalz ge­hö­ren ihr an.

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