Weih­nachts­ge­schich­te mit al­len Sin­nen er­le­ben

Zei­t­rei­se im Foy­er des Tutt­lin­ger Rat­hau­ses mög­lich – Im Tru­bel zur Ru­he kom­men

Heuberger Bote - - TUTTLINGEN - Von Clau­dia Ste­ckeler

- „Die Bot­schaft von Weih­nach­ten ge­hört un­ter das Volk. Wenn sie nicht mehr ver­kün­det wird ge­rät sie in Ver­ges­sen­heit“, mit die­sen Wor­ten hat De­ka­nats­re­fe­rent Hans-Pe­ter Mat­tes am Sams­tag­mor­gen im Foy­er des Tutt­lin­ger Rat­hau­ses die Be­su­cher be­grüßt, als er die „Weih­nachts­zeit­rei­se“er­öff­ne­te. Bis zum 20. De­zem­ber kön­nen sich Be­su­cher auf ei­ne in­ter­ak­ti­ve Rei­se be­ge­ben, um die Ge­burts­ge­schich­te von Je­sus Chris­tus in span­nen­den Sta­tio­nen haut­nah zu er­fah­ren.

„Es gibt Bil­der und Mo­ti­ve, die hat je­der im Kopf: Die Her­bergs­su­che. Das Kind in der Krip­pe. Die Hir­ten und die hei­li­gen drei Kö­ni­ge. Es sind Bil­der, die ih­ren fes­ten Platz in un­se­rem Ge­dächt­nis ha­ben – und die vor al­lem tief im kol­lek­ti­ven Be­wusst­sein un­se­res Kul­tur­krei­ses ver­an­kert sind“, be­grüß­te Tutt­lin­gens Ers­ter Bür­ger­meis­ter Emil Busch­le die Gäs­te.

Er er­klär­te, dass es be­mer­kens­wert sei, dass sich die Mit­glie­der der un­ter­schied­li­chen christ­li­chen Kir­chen und Ge­mein­den aus Tutt­lin­gen zu­sam­men­ge­tan ha­ben, um die­ses

Pro­jekt ge­mein­sam „auf die Bei­ne zu stel­len“.

Kirs­tin Hau­ser, die Vor­sit­zen­de des Os­ter­gar­ten­ver­eins, be­dank­te sich bei al­len Hel­fern. „Wir sind si­cher­lich ei­ne Zu­mu­tung“, be­merk­te sie au­gen­zwin­kernd, und ver­wies da­bei auf die Wün­sche und auch Um­bau­ar­bei­ten in­ner­halb des Foy­ers, da­mit die Aus­stel­lung mit ih­ren Zel­ten und Jur­ten so prä­sen­tiert wer­den kann, dass die Be­su­cher mit al­len Sin­nen in die Ge­schich­te ein­tau­chen kön­nen. Wün­sche, die ih­nen oh­ne „Wenn und Aber“er­füllt wor­den sei­en. „Die Da­men vom Aus­län­der­amt kön­nen am En­de der Aus­stel­lung si­cher­lich al­le das Lied „Stern über Beth­le­hem“aus­wen­dig sin­gen“, mein­te sie la­chend.

Mit der „Weih­nachts­zeit­rei­se wol­len wir die Men­schen mit­neh­men und da­zu ein­la­den, Gott zu be­geg­nen“, be­ton­te Mar­tin Schrott von den Apis-Evan­ge­li­sche Ge­mein­de Tutt­lin­gen. „Wir wol­len sie auf­for­dern, sich Ge­dan­ken zu ma­chen, da­mit sie wie­der ins Fra­gen kom­men, was Gott mit ih­rem Le­ben zu tun hat.“Die „Weih­nachts­zeit­rei­se“bie­tet aber auch die Mög­lich­keit, sich auf den Ge­dan­ken, den Sinn von Weih­nach­ten ab­seits des Kom­mer­zes zu be­sin­nen und für ei­ne kur­ze Zeit zur Ru­he, zum Ab­schal­ten und zur Be­sin­nung zu kom­men. Den Auf­takt der „Weih­nachts­zeit­rei­se“hat der Ju­gend­chor der Au­fer­ste­hungs­kir­che Tutt­lin­gen be­glei­tet.

FO­TO: STE­CKELER

Mit al­len Sin­nen er­le­ben: Die Weih­nachts­zeit­rei­se im Foy­er des Rat­hau­ses.

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