Ju­bi­la­re schaf­fen Zu­kunft für Aes­cu­lap

Eh­run­gen für lang­jäh­ri­ge Treue zum größ­ten Un­ter­neh­men des Land­krei­ses

Heuberger Bote - - TUTTLINGEN - Von Si­mon Schnei­der

– Das Me­di­zin­tech­nik­un­ter­neh­men Aes­cu­lap hat am Frei­tag im Rah­men ei­ner Fei­er­stun­de ins­ge­samt 78 Ju­bi­la­re ge­ehrt und da­mit die Be­deu­tung und Wich­tig­keit der Treue zu ei­nem Un­ter­neh­men in den Mit­tel­punkt der Fest­lich­kei­ten ge­stellt.

Ei­ner der Ju­bi­la­re und en­ga­gier­ten Mit­ar­bei­ter ist Ju­lio Er­nes­to, der aus An­go­la stammt, seit 31 Jah­ren in Deutsch­land lebt und in den ver­gan­ge­nen 25 Jah­ren bei Aes­cu­lap ar­bei­tet. Im Na­men al­ler Ju­bi­la­re hielt der Qua­li­täts­kon­trol­leur die Lau­da­tio vor rund 320 ge­la­de­nen Gäs­ten im Be­triebs­re­stau­rant. „Bei un­se­rem Ju­bi­lä­um ruht die Ar­beit, doch ich ge­be kei­ne Ru­he“, schmun­zel­te er zu Be­ginn und er­gänz­te: „Wir kön­nen mit stolz dar­auf zu­rück­bli­cken, dass über vie­le Jah­re die Fir­ma von uns Ju­bi­la­ren mit­ge­stal­tet wur­de. B Braun war in all den Jah­ren ein ver­läss­li­cher, so­li­der und fairer Ar­beit­ge­ber. Die Si­cher­heit, die uns die­se Fir­ma gibt, ist ein wich­ti­ger Aspekt für uns und längst nicht mehr selbst­ver­ständ­lich. Wir müs­sen das, was wir in den zu­rück­lie­gen­den Jahr­zehn­ten bei B. Braun zu schät­zen ge­lernt ha­ben, wie­der be­wusst wahr­neh­men und wei­ter­ver­mit­teln“ist sich Er­nes­to si­cher. Er be­dank­te sich stell­ver­tre­tend für al­le Ju­bi­la­re bei der Ge­schäfts­lei­tung, dem Be­triebs­rat und den Vor­ge­setz­ten für das Ver­trau­en, die Wert­schät­zung und den ver­ant­wort­li­chen Um­gang.

Auch wenn vie­le der Ju­bi­la­re auf der Fei­er ei­nen Mo­ment in­ne­hiel­ten und sich an ih­re An­fän­ge beim größ­ten Un­ter­neh­men des Land­krei­ses zu­rück­er­in­ner­ten, blick­te Aes­cu­la­pVor­stands­mit­glied Jens von Lack­um in sei­ner Fest­an­spra­che in die Zu­kunft. „Be­währ­te Me­tho­den sind kei­ne Er­folgs­ga­ran­ten für mor­gen. Je schnel­ler sich die Um­welt än­dert, des­to schnel­ler ha­ben sich un­se­re Er­folgs­re­zep­te über­lebt“, so von Lack­um. Es gel­te künf­tig zwi­schen dem Be­währ­ten und dem Neu­en aus­zu­ta­rie­ren. Phan­ta­sie und Ex­pe­ri­men­tier­freu­de sei­en da­für nö­tig. Die Füh­rung von Un­ter­neh­men und Mit­ar­bei­tern „be­dür­fe künf­tig ei­ner an­de­ren Hal­tung. Zu för­dern ist nicht die An­ge­passt­heit, son­dern das Aus­pro­bie­ren und der er­geb­nis­of­fe­ne Ver­such“, sag­te das Vor­stands­mit­glied und fin­det, dass der Wi­der­spruch neue Per­spek­ti­ven öff­ne.

Ge­ra­de die Ju­bi­la­re wür­den durch ih­ren lang­jäh­ri­gen Ein­satz und ih­rem En­ga­ge­ment Aes­cu­lap die Zu­ver­sicht ge­ben, dass das Un­ter­neh­men die vie­len Ve­rän­de­run­gen nut­zen kön­ne, um auch in der Zu­kunft er­folg­reich zu sein. „Die Ju­bi­la­re ha­ben das be­wie­sen, denn all die tech­no­lo­gi­schen, wirt­schaft­li­chen und ge­sell­schaft­li­chen Neue­run­gen in den ver­gan­gen 25, 40 und 50 Jah­ren ha­ben sie da­zu ge­nutzt, sich und Aes­cu­lap im­mer wie­der neu zu er­fin­den. Wir als Nach­fol­ger ha­ben nicht die Auf­ga­be, al­les ge­nau­so zu ma­chen, wie es die Ju­bi­la­re ge­macht ha­ben, aber wir ha­ben die Ver­ant­wor­tung, an Din­ge mit die­ser Hal­tung her­an­zu­tre­ten“, ist sich von Lack­um si­cher. Es gel­te neue Per­spek­ti­ven ein­zu­neh­men oh­ne Hek­tik und Ak­tio­nis­mus, son­dern mit Op­ti­mis­mus, Mut und Zu­ver­sicht. „Mit die­ser Hal­tung bin ich da­von über­zeugt, dass wir auch in Zu­kunft mit Aes­cu­lap er­folg­reich sein wer­den“, sag­te er ab­schlie­ßend.

Das ei­gent­li­che Ka­pi­tal ei­nes Un­ter­neh­mens sei­en de­ren Mit­ar­bei­ter, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Micha­el

Beck in sei­nen Gruß­wor­ten. 150 Jah­re Aes­cu­lap sei ein gu­ter Ga­rant da­für, dass es ei­ne gu­te Zu­kunft wer­den wird. „Wenn ich die Ju­bi­la­re se­he, die mit Stolz die­se Fei­er ver­brin­gen und sich freu­en, dass sie so vie­le Jahr­zehn­te die­sem Un­ter­neh­men an­ge­hö­ren dür­fen, dann ist das ein Be­leg da­für, dass es ei­ne gu­te Zu­kunft wer­den wird“, fin­det der Ober­bür­ger­meis­ter.

Der Be­triebs­rats­vor­sit­zen­de von Aes­cu­lap, Ek­ke­hard Rist, ver­kün­de­te, dass die Ju­bi­lar­fei­er ei­ner der „wich­tigs­ten Ver­an­stal­tun­gen im Aes­cu­lap-Jahr“sei. Er gra­tu­lier­te al­len Ju­bi­la­ren im Na­men des Be­triebs­rats und der Be­leg­schaft. Rist dank­te den Ju­bi­la­ren da­für, dass Aes­cu­lap weit­hin als „gu­tes Un­ter­neh­men“und als „at­trak­ti­ver Ar­beit­ge­ber“

be­zeich­net wird. Durch die Ar­beit die­ser Mit­ar­bei­ter sei Aes­cu­lap ein Un­ter­neh­men, bei dem es sich lohnt zu ar­bei­ten, auch auf­grund der per­sön­li­chen Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten. „Die Wert­schät­zung der Ju­bi­la­re und der Mit­ar­bei­ter ist Teil der DNA des Un­ter­neh­mens. Die Ju­bi­la­re hät­ten mit ih­rer er­brach­ten Ar­beit Zu­kunft ge­schaf­fen“, sag­te Rist in sei­ner letz­ten gro­ßen An­spra­che vor sei­nem Aus­schei­den als Be­triebs­rats­vor­sit­zen­der.

Die Ju­bi­la­re wur­den ein­zeln auf der Büh­ne vom Aes­cu­lap-Chef Joa­chim Schulz und den Eh­ren­gäs­ten mit Ur­kun­den und Prä­sen­ten aus­ge­stat­tet. Die Werks­ka­pel­le um­rahm­te den Fest­akt mu­si­ka­lisch. Im An­schluss lud Aes­cu­lap sei­ne Gäs­te zu ei­nem fest­li­chen Abend­es­sen ein.

FO­TO: SETZINGER

78 Ju­bi­la­re hat das Me­di­zin­tech­nik­un­ter­neh­men Aes­cu­lap aus­ge­zeich­net.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.