Mit der Emp­feh­lung vom Lehr­meis­ter

Wie­so Jupp Heynckes glaubt, dass Han­si Flick bei Bay­ern „ei­ne Epo­che prä­gen“könn­te

Heuberger Bote - - SPORT -

(SID) - Er hol­te mit Bay­ern München das his­to­ri­sche Triple und ge­stal­te­te ei­ne Ära – nun sieht Trai­ner-Le­gen­de Jupp Heynckes in Han­si Flick sei­nen le­gi­ti­men Nach­fol­ger. Der 54-Jäh­ri­ge sei „als Trai­ner ein Ju­wel. Sol­che Ta­len­te müs­sen er­kannt und ge­för­dert wer­den. Der FC Bay­ern be­sitzt nun die gro­ße Chan­ce, über ei­nen län­ge­ren Zei­t­raum ei­nen Trai­ner zu ha­ben, der ei­ne Epo­che prä­gen kann“, schrieb Heynckes in ei­ner „ki­cker“-Ko­lum­ne.

Noch ist nicht end­gül­tig ge­klärt, ob Flick über Sil­ves­ter hin­aus beim Re­kord­meis­ter blei­ben darf. Doch längst ge­nießt der Nach­fol­ger von Ni­ko Ko­vac höchs­te Wert­schät­zung. Am Sonn­tag deu­te­te Vor­stands­chef Kar­lHeinz Rum­me­nig­ge ei­ne Wei­ter­be­schäf­ti­gung bis Som­mer an, auch die Stars sind trotz des ers­ten Dämp­fers (1:2 ge­gen Le­ver­ku­sen) über­zeugt – und nun setzt sich Heynckes ve­he­ment für ei­ne Dau­er­lö­sung Flick ein.

„Es geht nicht um Mo­ment­auf­nah­men, son­dern um das grund­sätz­li­che Know-how ei­nes Trai­ners, sei­ne Fach­kom­pe­tenz und mensch­li­che No­te, sei­ne Phi­lo­so­phie. Un­ter die­sen Aspek­ten und An­for­de­run­gen ist Flick für mich prä­des­ti­niert für die Auf­ga­be als Chef­trai­ner des FC Bay­ern und der idea­le Mann für die­se Po­si­ti­on – und zwar über die­se Sai­son 2019/20 hin­aus“, be­ton­te der 74-Jäh­ri­ge., der Flick von 1987 bis 1990 wäh­rend sei­ner ers­ten Amts­zeit beim FC Bay­ern trai­nier­te. Flick sei „ein Chef nicht auf­grund sei­ner Po­si­ti­on, son­dern auf­grund sei­ner Per­sön­lich­keit“.

FO­TO: FRED JOCH/IMA­GO IMAGES

Einst fei­er­ten Jupp Heynckes (li.) und Han­si Flick ge­mein­sam bei Bay­ern.

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