Jun­ge Künst­ler ver­schö­nern Gär­ten

Hohenloher Tagblatt - - KREISGEMEI­NDEN - Von Lu­ca Schmidt

Grün­flä­chen zu ver­zie­ren, ist das Ziel des Ger­abron­ner Fe­ri­en­pro­gramms „Tritt­stei­ne für den Gar­ten“. Ei­nen Teil der Stei­ne dür­fen die Kin­der mit­neh­men, der an­de­re bleibt vor Ort.

Kunst­voll ver­ziert, bunt und haupt­säch­lich rund: Beim Ger­abron­ner Kin­der­fe­ri­en­pro­gramm­punkt „Tritt­stei­ne für den Gar­ten“konn­ten 20 Kin­der im Al­ter von 6 bis 13 Jah­ren ih­rer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen. Mit­hil­fe von Mu­scheln, St­ei­nen und Mur­meln form­ten sie im Gar­ten der Be­geg­nung Tritt­stei­ne.

Be­ton muss trock­nen

Wie das ge­nau geht, er­klärt Nick Rohr. „Zu­nächst macht man sich ei­ne Art Mus­ter. Dann muss man Be­ton in ei­nen der Plas­tik­tel­ler fül­len und das Mus­ter oben­auf le­gen“, sagt der Zehn­jäh­ri­ge. Und jetzt heißt es: war­ten. Denn bis der Be­ton trock­net, kön­nen ei­ni­ge St­un­den ver­ge­hen.

Was mit den Tritt­stei­nen pas­siert, wenn sie ein­mal fer­tig sind, das bleibt je­dem Teil­neh­mer selbst über­las­sen. Ei­nen Teil dür­fen sie mit­neh­men, ein an­de­rer bleibt im Ger­abron­ner Gar­ten der Be­geg­nung.

Der zehn­jäh­ri­ge Noah Bö­cking zum Bei­spiel will ei­nen sei­ner Tritt­stei­ne bei sei­ner Oma in den Gar­ten le­gen. Er hat mit Mu­scheln, klei­nen Flie­sen und Mur­meln ge­ar­bei­tet – und das Er­geb­nis kann sich se­hen las­sen. Or­ga­ni­siert wur­de das Tritt­stei­ne-Ge­stal­ten von Quer­beet Ger­abronn. Das ist ein Open-Gar­de­ning-Pro­jekt von Hob­by-Gärt­nern, die auf dem Ge­län­de der ehe­ma­li­gen Gärt­ne­rei Mun­zin­ger, di­rekt hin­ter dem Rat­haus, Ge­mü­se, Blu­men und Kräu­ter an­pflan­zen möch­ten. Je­der, der mit­macht, hat im Nor­mal­fall ein klei­nes Grund­stück zur Ver­fü­gung, auf dem er sei­nen ei­ge­nen Gar­ten an­le­gen kann. Zu­sätz­lich da­zu gibt es Ge­mein­schafts­flä­chen, auf de­nen zu­sam­men ge­ar­bei­tet wird.

Ziel des Pro­jekts ist, dass aus dem Grund­stück ein öf­fent­li­cher Gar­ten wird, den die Be­völ­ke­rung an­schau­en kann, er­klärt Pa­trick Staack von Quer­beet. Mo­men­tan sind be­reits ei­ni­ge pri­va­te und ge­mein­sa­me Bee­te an­ge­legt.

Aber es gibt noch mehr zu tun. Ei­ni­ge der ehe­ma­li­gen Gar­ten­häu­ser sind halb zer­fal­len, dort müs­sen jetzt Scher­ben aus dem Weg ge­räumt wer­den. Staack kann sich gut vor­stel­len, dass in den noch ste­hen­den Ge­wächs­häu­sern Vor­trä­ge und Ver­an­stal­tun­gen or­ga­ni­siert wer­den könn­ten.

In­fo Wer In­ter­es­se am Ger­abron­ner Gar­ten­pro­jekt hat, kann sich per E-Mail an hal­[email protected]­beet-ger­abronn.de oder per Te­le­fon un­ter 01 52 / 31 89 76 74 bei Pa­trick Staack mel­den. Mehr In­fos auf der Home­page un­ter www.quer­beet-ger­abronn.de

Fo­to: Lu­ca Schmidt

Der sie­ben­jäh­ri­ge Lio­nel Bach­mann (rechts) ar­bei­tet akri­bisch an sei­nem Tritt­stein.

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