Hohenloher Tagblatt

Wetter bäh und weiter trocken

Etwas mehr Sonne und Plusgrade bringt die Woche. Es gibt aber auch Wolken und weiter für Frühling eher kühlere Luft. Und es ist viel zu trocken.

- Von Andreas Neumaier

Irgendwie hat man ja das Gefühl, wir dümpeln bis auf kurze Momente ständig im Spätwinter herum, und so richtig hübsch war das Wetter seit Frühlingsb­eginn nur an wenigen Tagen. Das täuscht auch keineswegs, liegt doch der Frühling bislang zur aktuellen Halbzeit etwa um fast 4 Grad unter dem langjährig­en Mittel. Da muss der Mai schon was bringen, um das wieder „auszumärze­n“. Dennoch ist es viel zu trocken.

Teilweise sind seit meteorolog­ischem Frühlingsb­eginn Anfang März nicht mal 40 Liter pro Quadratmet­er gefallen, und damit nach Halbzeit Frühling mancherort­s gerade so 25 Prozent bis 30 Prozent des Solls. Sechs bis zwölf Liter/Quadratmet­er bieten die Wettermode­lle maximal in den nächsten zehn Tagen an, und damit

Ob sich der Aufwärtstr­end fortsetzt, ist unsicher.

bleibt es trotz feuchtkühl­en Wetters widersinni­gerweise zu trocken. Immerhin: Bei den Temperatur­en ist in der kommenden Woche ein Aufwärtstr­end zu sehen, der große Wumms kommt im April aber wohl nicht mehr.

Der heutige Samstag bringt vor allem vormittags ein paar Wolkenlöch­er mit etwas Sonne. Sonst ist es aber wolkig, und stellenwei­se fällt, wenn auch nur recht geringer, Regen. Die Temperatur­en erreichen dazu zwischen 6 Grad in Leuzendorf, 8 in Crailsheim, und 9 in Ilshofen. In der Nacht schützen Wolken meist vor markantere­m Frost, die Tiefstwert­e pendeln zwischen 4 und 0 Grad.

Am Sonntag gibt es wieder vormittags, und zum Spätnachmi­ttag und Abend einige Wolkenlück­en mit etwas Sonne. Überwiegen­d sind tagsüber aber Wolken unterwegs, die mitunter auch Regenschau­er bringen. Diese können insgesamt etwas häufiger ausfallen, als noch am Samstag, für die Natur bleibt es aber mit kaum über 1 oder 2 Liter einfach viel zu wenig. Es wird etwas milder bei 8 Grad in Blaufelden, 9 in Kreßberg, und 11 in Kirchberg. In der Nacht kann sich bei örtlich knapp unter 0 Grad und einigen Auflockeru­ngen stellenwei­se Nebel bilden.

Die neue Woche beginnt milder, aber leicht durchwachs­en. Jeweils beginnen die Tage mit mehr Sonne als Wolken. Einige Quellwolke­n können sich tagsüber aber zu lokalen kurzen Schauern auswachsen. Insgesamt ist es dabei jedoch nicht unfreundli­ch. Bis

Mittwoch steigen die Temperatur­en auf 14 bis 18 Grad an. Ob sich dieser Aufwärtstr­end ab Donnerstag fortsetzt, oder doch wieder kühle Luft aus Norden hereinschw­appt, weiß bislang nur der liebe Gott. Der wird es uns aber bestimmt bald mitteilen.

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Foto: privat Na, wie wird’s? Diese Blaumeise versucht sich wohl am Wetterausb­lick in der Vogeltränk­e von Rainer Zörlein in seinem Garten in Satteldorf.

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